Um sich auch in Zeiten von z.B. social distancing das gute alte Demofeeling zu holen, gibt es verschiedene Redebeiträge zum Nachhören und zum Beschallen der Nachbar*innen hier.

Für lange Tage oder kurze Nächte, eine Übersicht über die Örtlichkeiten der AfD in Berlin findet ihr hier.

 

Raus aus der Langeweile und rein in das Lesevergnügen - das geht am besten mit dem richtigen Buch in der Hand, deshalb stellen wir euch hier unsere All-time-favourites unter den Berliner Buchbeschaffungsoptionen vor. Geht vorbei und stöbert in schönen gut bestückten Läden, lasst euch beraten (auch telefonisch) und supportet sympathische Kollektivbetriebe:

Buchladen zur schwankenden Weltkugel (in Prenzlauer Berg, Kastanienallee 85, 10435 Berlin, Telefon: 030/4409158)
Schwarze Risse (im Mehringhof in Kreuzberg, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, Telefon: 030 / 6928779 )
Das Kollektiv BiblioCopy mit ihrem Online-Bücherversand "Links lesen"
 

Nicht nur für Friedrichsheiner*innen und Weddinger*innen interessant - die Kiezzeitungen Kiezecho und Plumpe, mit stets neuen Themenschwerpunkten wie Ökologie und Nachhaltigkeit, widmen sich den sozialen Kämpfen in der Nachbarschaft.

Was in letzter Zeit passiert, brauchen wir niemandem mehr zu erzählen. Die Auswirkungen auf das soziale Leben, für viele prekär Beschäftigte, für obdachlose Menschen oder für Menschen ohne Aufenthaltsstatus sind gravierend. Besonders betroffen sind dabei auch viele linke Strukturen, die weiterhin feste Kosten für Räume zu tragen haben. Dies sind aber Räume, die die Infrastruktur linker Poltik in der Stadt bilden, Deswegen ist es wichtig, dass diese auch über die aktuelle Situation hinaus erhalten bleiben. Deshalb unterstützen wir den Spendenaufruf des Stressfaktors. Falls ihr also ein paar Taler übrig habt, könnt ihr gerne Geld auf folgendes Konto überweisen:

Empfänger: Stressfaktor
IBAN: DE50 1001 0010 0636 9291 03
Betreff: Covid-Soli
 

Die Floskel »Wir müssen die Sorgen und Ängste der Menschen in Deutschland ernst nehmen«, wird immer wieder heraufbeschworen, um für Verständnis bei den vermeintlich besorgten Bürger*innen zu werben. Dabei ist es eigentlich die Angst davor Privilegien zu verlieren, die wir zurzeit so laut vernehmen. Diese Angst heizt den menschenfeindlichen Hass gegen alles vermeintlich Fremde und gegen emanzipative Veränderungen an. Das passiert in den Köpfen, auf den Straßen und in den Parlamenten. Von Seehofer über Kurz bis Orbán zu Erdoğan und Trump : Sie alle träumen von einer Welt der Grenzen, Nationen und des Rückschritts.

Auch wenn die politischen Entwicklungen der letzten Jahre angsteinflößend sein können, wollen wir uns nicht in dieser verlieren, sondern uns gegenseitig Kraft für unsere politischen Auseinandersetzungen geben. Kämpfe gegen Nationalismus, Rassismus und anderen Widrigkeiten werden zunehmen und uns weiter begleiten. Wir schöpfen unsere Kraft aber nicht nur aus der Ablehnung der Zustände. Darum laden wir euch ein, gemeinsam mit uns eine bessere Welt zu denken, zu leben und zu erkämpfen. Wir wollen uns über die Utopien der emanzipativen Linken austauschen und diese gemeinsam diskutieren. Wir wollen uns klar machen, wie, warum und wofür wir eigentlich kämpfen und warum es sich lohnt, diese Auseinandersetzungen immer wieder und immer weiter voranzutreiben.

Anfang November schaffen wir mit euch einen Raum, in dem wir unsere Utopien gemeinsam denken können. Wir werden miteinander diskutieren, Vorträgen lauschen, Essen genießen und uns abends in solidarischer Atmosphäre vernetzen. Vom 04. bis zum 06. November 2018 veranstalten wir die Offenen Linken Vernetzungstage (OLiVe). Kommt vorbei und ergründet mit uns drei Tage lang gemeinsam Utopien. Nichts muss so bleiben, wie es ist – und wie es wird, haben wir in der Hand! Natürlich wie immer: Alles für umme!

Offene Linke Vernetzungstage: 2.-4. November 2018 / Schule für Erwachsenenbildung / Gneisenaustraße 2a

Aufruf / Material / Facebook / Programm

Am 27. Juli 2018 feiern unsere Lieblingsnerds vom Tech-Kollektiv systemli.org eine Benefizparty im ://about blank. Die Einnahmen fließen in die technische Infrastruktur, von der auch wir gerne profitieren. Falls ihr also in dieser Zeit in Berlin und nicht auf dem JWD-Camp seid, dann schaut doch mal vorbei. Dance like nobody is watching!

 

Im vergangenen August fand zum ersten Mal das JWD-Camp in Brandenburg statt. Auch in diesem Jahr wird das Camp vom 26. bis 29. Juli auf dem Gelände der Coolmühle e.V. bei Wittstock stattfinden. An vier Tagen werden wir jenseits der Trostlosigkeit des grauen Alltags, ohne ihre Ohnmachtsgefühle und gesellschaftlichen Zwänge, einen Freiraum schaffen. Gemeinsam wollen wir Ideen entwickeln, wie eine befreite und solidarische Gesellschaft und das gute Leben für alle aussehen kann und einen Rahmen schaffen, in dem Utopien nicht nur diskutiert werden, sondern ein Stück erlebbar sind. Das JWD-Camp verfolgt das Ziel, Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln, um faschistische Tendenzen bekämpfen zu können. Ob es darum geht, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Strategien zu entwickeln oder aber auch darum, wie die nächste Aktion durchzuführen ist – es ist Zeit sich zu organisieren!

Ostprignitz-Ruppin gehört u.a. zu den Landkreisen mit der höchsten Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg. Dabei spielt die Stadt Wittstock mit seiner seit Jahren etablierten Neonazi-Szene eine traurige Hauptrolle. Wittstock verfügt kaum über Anlaufpunkte für Menschen, die nicht in das Weltbild der Rechten passen. Das JWD-Camp versteht sich als antifaschistisches Camp, welches sich nach dem Do It Yourself-Prinzip organisiert. Wir wollen möglichst einen Ort schaffen, an dem sich alle wohl fühlen und partizipieren können. Antifaschismus bedeutet für uns aber nicht nur den ewigen Abwehrkampf gegen Nazis zu führen, sondern auch die Gesamtverhältnisse zu kritisieren und unser eigenes Handeln zu hinterfragen.

In den vier Tagen erwartet euch ein breites Programm mit Workshops und verschiedensten theoretischen und praktischen Angeboten. Aber auch Entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen ist drin. Abends wollen wir die Tage dann gemeinsam mit Lagerfeuer und musikalischer Unterhaltung ausklingen lassen. Weitere Infos gibt es unter www.jwd-camp.org

Also, ob janz weit draussen oder mittendrin: Kommt am 26. bis 29. Juli nach Kuhlmühle, denn Antifa heißt (auch) Landarbeit!

Ob Repression, Krankheit oder andere Beschwerlichkeiten - es kann jede*n treffen. Wir stehen jedoch solidarisch füreinander ein. Deshalb lasst uns gemeinsam am 16. Februar in der Schreina47 (Schreinerstr. 47, U-Bhf. Samariterstraße) ab 22 Uhr das Tanzbein schwingen und einen wunderbaren Abend zu Gunsten mehrer Genoss*innen in Schwierigkeiten verbringen. Musikalisch geboten wird ein buntes Pot­pour­ri von Pop, Trash und Hip Hop. Der Eintritt erfolgt gegen Spende.

Die Repression und Hetze nach dem G20 im vergangenen Sommer hält weiter an. Im Rahmen der Antifabrik wollen wir deshalb Riotini-Sticker tauschen wie damals uff'em Schulhof! Am 20. Januar 2018 um 21 Uhr laden wir daher zu einem gemütlichen Sticker-Tausch-Abend in die Schreina47. Bringt euer Riotini-Album und Sticker mit und das Tauschen kann beginnen. Riotini-Alben und Sticker bekommt ihr in jedem gut sortierten Infoladen oder am Abend selbst bei uns gegen Spende. Weitere Informationen gibt es unter riotini.blackblogs.org