Am 16. September 2017 wollen erneut christliche FundamentalistInnen durch Berlin marschieren. Unter dem scheinheiligen Motto "Marsch für das Leben" rufen selbsternannte "Lebensschützer" um den Bundesverband Lebensrecht bereits seit mehreren Jahren zu Demonstrationen gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen* auf. Ihr Kernanliegen ist das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Aus dem gesamten Bundesgebiet und dem nahen europäischen Ausland karren sie regelmäßig mehrere tausend TeilnehmerInnen heran.

Auch in diesem Jahr wollen antifaschistische und queer-feministische Gruppen an die erfolgreichen Gegenproteste der letzten Jahre anknüpfen. Das Bündnis What the Fuck ruft für 10.30 Uhr zu einer queer-feministischen Demonstration am U-Bhf. Wittenbergplatz auf. Anschließend soll ab 13 Uhr im Regierungsviertel gegen die Auftaktkundgebung des "Marsch für das Leben" demonstriert werden. Parallel organisiert auch das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, ein Zusammenschluss von Beratungszentren, Parteien und Zivilgesellschaft, eine Gegenkungebung.

Am 8. März wird seit über 100 Jahren der Internationale Frauen*tag begangen. Solange Sexismus und patriarchale Verhältnisse existieren, bleibt dieser Tag wichtig für das Zusammenführen unserer feministischen Kämpfe und deren Sichtbarmachung. Angesichts des Erstarkens reaktionärer antifeministischer Kräfte wie der AfD, des Front National, Donald Trumps, der aktuellen Abtreibungsdebatte in Polen oder der Legalisierung von häuslicher Gewalt in Russland ist es wichtig, sich dem mit einem kämpferischen Ausdruck entgegen zu stellen. Dabei können wir nur ein Ziel haben: die Abschaffung der Geschlechterverhältnisse und des Patriarchats! Kommt deshalb zahlreich in den linksradikalen Block zur Demonstration am Frauen*kampftag 2017!

Demo: 8. März 2017 / 17.00 Uhr / U-Bhf. Hermannstraße

Am 17. September wollen christliche FundamentalistInnen erneut durch Berlin marschieren. Unter dem scheinheiligen Motto "Marsch für das Leben" rufen selbsternannte "Lebensschützer" um den Bundesverband Lebensrecht bereits seit mehreren Jahren zu Demonstrationen gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frau auf. Ihr Kernanliegen ist das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Aus dem gesamten Bundesgebiet und dem nahen europäischen Ausland karren sie regelmäßig mehrere tausend TeilnehmerInnen heran.

Auch in diesem Jahr wollen antifaschistische und queerfeministische Gruppen an die erfolgreichen Gegenproteste der letzten Jahre anknüpfen. Das What the Fuck-Bündnis ruft unter dem Motto "Lieber Feminismus feiern" für 12 Uhr zu einer Demonstration ab S-Bhf Anhalter Bahnhof auf. Der AK Codename Kot will die Auftaktkundgebung der Fundis in eine stinkende Hölle verwandeln. Im Anschluss soll der Marsch blockiert werden. In den letzten beiden Jahren hatten Blockaden mehrfach eine Umleitung erzwungen. Im letzten Jahr steckten der Marsch mehrere Stunden fest. Parallel organisiert das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, ein Zusammenschluss von Beratungszentren, Parteien und Zivilgesellschaft, eine Demonstration vom Brandenburger Tor zum Bebelplatz.

Samstag, 17. September 2016:

  • 12 Uhr, S-Bhf Anhalter Bahnhof: Demonstration des What the Fuck-Bündnis.
  • 13 Uhr, vor dem Bundeskanzleramt: Mit dem AK Codename Kot die Auftaktkundgebung zum Stinken bringen.
  • ab 14 Uhr: den Marsch blockieren!

Am Vortag ruft das Nationalismus ist keine Alternative-Bündnis zu einer Vorabend-Demo gegen Beatrix von Storch, AfD und christliche Fundamentalist*innen auf. Die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch ist mit ihrem Netzwerk rund um den Zivile Koalition e.V. bereits seit Jahren eine zentrale Lobbyistin der "Lebensschutzbewegung" in Deutschland. Neben dem Rassismus ist eine reaktionäre Geschlechter- und Familienpolitik - die Hetze gegen Homosexuelle, Sexualaufklärung und Geschlechterforschung - das zentrale Ideologiefragment der AfD. Beatrix von Storch steht wie keine zweite für die Verschränkung christlicher Fundamentalist*innen, "Lebensschützer" und der AfD.

Freitag, 16. September 2016:

  • 18.00 Uhr, S-Bhf. Schönhauser Allee: Vorabend-Demo gegen Beatrix von Storch, AfD und christliche Fundamentalist*innen.

Am letzte Mittwoch, dem 22. Juni, wurden mehrere Räume, darunter die Kadterschmidte, in der Rigaer 94 geräumt. Unverzüglich wurde mit Baumaßnahmen begonnen. Seitdem besetzen Bullen und Securities die Gemeinschaftsräume des Hausprojekts und die angrenzenden Straßen. Bewohner*innen, Besucher*innen und Anwohner*innen werden in ihrem Lebensalltag schikaniert, gedemütigt und angegriffen. Mehrere Demonstrationen und unzählige direkte Aktionen waren und sind eine legitime Antwort auf diesen bisher nicht gekannten Angriff auf unsere Strukturen.

Bereits seit Monaten zieht der Berliner Senat die Repressionsschraube in Friedrichshain an. Der Kiez wurde zu einem Gefahrengebiet erklärt. Mehrmals stellten hunderte Bullen die Rigaer 94 auf den Kopf - vorgeblich auf der Suche nach gefährlichen Gegenständen. Was sie beschlagnahmten waren Leitern und Holzkohle. Kneipen wurden überfallen und alle Anwesenden kontrolliert; Passant*innen teils über Stunden angehalten, durchsucht und ihre Personalien erfasst. Begleitet wurde dies von einer medialen Hetzkampagne.

Erklärtes Ziel ist nicht nur die Profitinteressen des Apartheid-Verfassungsrichters Dewhurst durchzusetzen, sondern die linke Szene Berlins langfristig zu schwächen. Durch die Zerschlagung widerspenstiger Orte soll Organisiation von Widerstand und Entfaltung subversiver Kultur erschwert werden.

Wir erklären uns solidarisch mit der Rigaer 94 und allen Leuten, die sich auf der Straße mit allen notwendigen und angemessenen Mitteln gegen diese Angriffe wehren.

Anstehende Termine:

Aktuelle Infos:

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Die Festung Europa wird ausgebaut, um die gestiegene Zahl von Menschen, die versuchen nach Europa zu fliehen, auszusperren. Die Menschen fliehen vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen in Folge kapitalistischer Ausbeutung und Krieg. Um sie fernzuhalten kooperiert auch die deutsche Bundesregierung mit der türkischen Regierung unter Erdogan. Während diese Krieg gegen Teile der kurdischen Bevölkerung führt, erhält sie Milliarden von der EU, um die als "illegal" eingestuften Migrant*innen fernzuhalten. Gleichzeitig hetzt die AfD hierzulande immer deutlicher gegen Geflüchtete und erzeugt eine rassistisches Klima in weiten Teilen der Gesellschaft, während die Nazis die Sache lieber gleich selbst in die Hand nehmen und die Zahl von Anschlägen und Übergriffen immer weiter steigt.

Aber auch die vermeintlichen Heilsversprechen des Kapitalismus scheinen immer weniger zu ziehen. Am deutlichsten zeigt sich dies im Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Während das Netto-Einkommen für Durchschnittverdienende seit Jahren stagniert, heizt das Kapital durch Grundstücks- und Immobilienspekulation die Krise weiter an. Die Landespolitik trug in den letzten Jahren ihren Teil durch Reduzierung des sozialen Wohnungsbaus und Verkauf kommunaler Flächen bei. Doch statt die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, schießen sich Medien und Politik im Wahlkampf lieber auf vermeintliche "rechtsfreie Räume" ein und setzen linke Projekte gezielt unter Druck.

Gerade in solch bewegten Zeiten steht der erste Mai für eine Tradition des Zusammenkommens, in der sich unsere Geschichte immer wieder mit den neuen Herausforderungen verbindet. Der erste Mai erinnert uns daran: Bei allen Unterschieden zwischen der Verteidigung besetzter Häuser, den Grenzübertritten der Geflüchteten oder der Kämpfe gegen die neoliberale Sparpolitik geht es doch um ein und die selbe Sache: Rebellion gegen den herrschenden Status Quo.


Demonstration: Antikapitalistische Walpurgisnacht im Wedding
30. April 2016 / 16.30 Uhr / U-Bhf. Osloer Straße, Wedding / Infos

Konzert & Kundgebung: Friedel54 bleibt!
30. April 2016 / 18.00 Uhr / Reuterplatz, Neukölln / Infos

Klassenkampf-Block auf der DGB-Demo. Kämpfen! Streiken! Besetzen!
1. Mai 2016 / 09.30 Uhr / Hackescher Markt / Infos

1. Mai Nazifrei – Keine NPD-Kundgebung in Schöneweide!
1. Mai 2016 / 13.30 Uhr / S-Bhf. Schöneweide / Infos

Revolutionärer 1. Mai: Grenzenloser Widerstand gegen Krieg & Kapital!
1. Mai 2016 / 18.00 Uhr / Oranienplatz / Infos

VeranstaltungsplakatMaskulinisten, »Lebensschützer«, »Demo für Alle«, AfD? What the fuck!

Wer ist überhaupt diese Männerrechtsbewegung? Was machen die »Lebensschützer« eigentlich, wenn sie nicht gerade bei ihrem »Marsch für das Leben« blockiert werden? Was hat das Ganze mit der AfD zu tun? Und wieso zum Teufel haben die alle so verharmlosende Namen?

Diese und viele weitere spannende Fragen hoffen wir bei der ersten Veranstaltung gemeinsam mit Andreas Kemper und dem Apabiz zu klären. Gewappnet mit dem neuen Wissen wollen wir in der zweiten Veranstaltung über linken und feministischen Widerstand diskutieren. Mit einem bunten Podium unterschiedlichster Gruppen wollen wir die verschiedenen Ansätze, Erfolge, aber auch Probleme unseres Umgangs mit dem organisierten Antifeminismus beleuchten — und hoffen anschließend mit vielen neuen Ideen in die kommenden Kämpfe zu ziehen.

Eine Veranstaltung der a2b im Rahmen des Making feminism a Threat again-Bündnis zur Demonstration am diesjährigen Frauenkampftag (6. März, 12 Uhr, U Rosa-Luxemburg-Platz).

Donnerstag, 3. März: Von Maskulinisten bis AfD. Ein Ein- und Überblick zum organisierten Antifeminismus in Deutschland. Mit Eike Sanders (apabiz) und Andreas Kemper.

Montag, 7. März: Linke und feministische Gegenstrategien und Widerstand gegen den organisierten Antifeminismus. Mit Vertreter*innen von TOP B3rlin, IL Berlinandere zustände ermöglichen (aze), Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart und Gisela Notz vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.

Beide Veranstaltungen beginnen um 19 Uhr und finden im Bandito Rosso (Lottumstr. 10a, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg / U2 Rosa Luxemburg Platz, U8 Rosenthaler Platz) statt.

An dieser Stelle dokumentieren wir einen Aufruf, welcher auf linksunten publiziert wurde und auf welchen wir euch hinweisen möchten. Wir solidarisieren uns mit HG und dem M99!

Kommt zur Demo am 9. Januar 2016 - 14 Uhr - Heinrichplatz

Seit 1985 gibt es den Laden M99 in der Manteuffelstraße in Berlin-Kreuzberg. Den namensgebenden "Revolutionsbedarf" hat der Ladeninhaber HG bereits vorher verkauft. Mit seiner langen Geschichte ist der M99 heute einer der wenigen Orte, in dem der sprichwörtliche widerständige Geist eines alten Kreuzberges noch zu wehen scheint - auch wenn das Viertel rundrum inzwischen stark durchgentrifiziert ist. Der M99 ist kein Ort, wo es immer nur um's Konsumieren geht. Hier muss jede*r auch was tun, um die Ware zu bekommen. Jede*r, der*die einmal da war, wird den M99 niemals vergessen, was vor allem an seinem Inhaber HG liegt. Mit voller Hingabe betreibt er seinen Laden und wohnt in den Räumlichkeiten darüber. Eine Zwangsräumung würde seine berufliche und private Existenz vernichten.

Auch für viele Nachbar*innen gehört der M99 und HG einfach zum Viertel. Er ist fest im Kreuzberger Kiez verankert und nicht mehr aus der Manteuffelstraße und aus der linksradikalen Szene in Berlin wegzudenken. Dem Vermieter ist das allerdings scheißegal, er kann aus dem Haus noch einiges an Profit schlagen, um es vielleicht durch einige Tricks in gewinnbringende Eigentumswohnungen umzuwandeln. Der unangepasste Laden ist da natürlich ein konkretes "Investitionshemmnis". Um dieses zu "beseitigen", konnte er nun ein Räumungsurteil für die Ladenfläche vor Gericht erreichen.
Der M99 ist fristlos bis zum 31.12.2015 gekündigt und soll bis dahin leer geräumt werden. Durch den baulichen Zustand der Räume (berufen auf das sogenannte Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsgesetzes, kurz ASOG Berlin) ist es zudem möglich, dass der M99 jederzeit nach dem 31.12.2015 auch ohne die Ankündigung eines*r Gerichtsvollzieher*in geräumt werden kann. Der Rechtsstreit über den Wohnraum von HG läuft nebenbei weiter.

Es lässt sich kaum vorstellen, wie stark der M99 uns alle in den letzten Jahren für den notwendigen Kampf gegen das System ausgestattet hat. Nun ist es an der Zeit, unsere Solidarität zu zeigen und HG und den M99 mit allen Mitteln zu verteidigen. Wir werden nicht länger warten oder gar dem Staat in seiner Rechtssprechung vertrauen. Für uns steht fest, dass HG und der M99 bleiben! In den letzten Jahren war der Laden und sein Besitzer aufgrund der eindeutigen politischen Ausrichtung vielen ein Dorn im Auge. Es gab bereits mehrere (neonazistische) Brandanschläge auf das Haus und auch jede Menge Razzien der Cops. Nun kommt der Angriff vom Eigentümer, doch gemeinsam können wir auch dem entgegen treten!

HG ist nur ein Beispiel für täglich stattfindende Zwangsräumungen in einer Großstadt wie Berlin. Und auch wenn diese brutalste Form der Verdrängung selten verhindert werden kann, kann doch der Preis dafür in die Höhe getrieben werden. Einem Staat, der sich vorrangig dem Schutz des Privateigentums verschrieben hat, sagen wir den Kampf an!

Demo: Samstag / 09.01.16 / 14 Uhr / Heinrichplatz

Haltet euch bereit für Tag X der Räumung! Weitere Ankündigungen folgen!

Aktuelle Infos unter #hg_m99

Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) erneut zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“ und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung. Kernforderung ist ein generelles Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je.

Anders als oft angenommen gilt eine Abtreibung auch in Deutschland gemäß §218 Strafgesetzbuch weiterhin als Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. Wer abtreiben will, muss sich zwangsweise von staatlich anerkannten Stellen beraten lassen und danach drei Tage warten, bevor der Eingriff vorgenommen wird. Diese Regelung bedeutet eine staatlich institutionalisierte Entmündigung von FLTI*, die nicht selbst über ihren Körper und ihre Lebensplanung entscheiden dürfen.

Zudem erfahren die antifeministischen Positionen der „LebensschützerInnen“ und ihrer MitstreiterInnen aus der Neuen Rechten zunehmend Akzeptanz und öffentliche Aufmerksamkeit. Ihr Einfluss in Gesellschaft, Medien und Parlamenten wächst. Durch Aktionen wie den "Marsch für das Leben" versuchen sie ihre Positionen weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und zu stärken. Das werden wir nicht zulassen! 

Deshalb ruft ein breites feministisches und antifaschistisches Bündnis zu einer Demonstration auf und im Anschluss den "Marsch" der FundamentalistInnen zu blockieren und zu sabotieren. (Kompletter Aufruf)

Demonstration: 19. September 2015 / 11.00 Uhr / S-Bhf. Anhalter Bahnhof
Danach: Aktionen gegen den "Marsch für das Leben"

Wir dokumentieren hier den Aufruf zu den Protesten gegen den diesjährigen Fundi-Marsch. Weitere Infos folgen in Kürze.

Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren!

Seit mehreren Jahren herrscht in Syrien ein zerstörerischer Krieg, der insbesondere für die Zivilbevölkerung verheerende Folgen hat. Die Volksverteidigungskräfte der YPG und die Frauenverteidigungskräfte YPJ gehören, zusammen mit der PKK und anderen kurdischen Kampfeinheiten zu den wenigen die sich der Barabarei des IS aktiv in den Weg stellen. Im vorwiegend von Kurd_innen bewohnten Norden des Landes haben die Menschen beschlossen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Seit 2011 wird in Rojava, einem Gebiet an der Grenze zur Türkei und dem Irak, der Aufbau kommunaler Selbstverwaltungsstrukturen vorangetrieben. Die Menschen vor Ort entwickeln so einen praktischen Gegenentwurf zu den von Gewalt, Ausgrenzung und althergebrachten Machtansprüchen geprägten Strukturen. Dafür wird noch dringend Infrastruktur benötigt. Eine Initiative möchte diesen Sommer ein Feuerwehrauto kaufen und der lokalen Selbstverwaltung übergeben.

Mehr Infos unter: feuerwehrfuerrojava.de