Für den 22. März 2014 rufen ver­schie­de­ne linke Zusammenhänge zu einem Ak­ti­ons­tag in Berlin gegen Über­wa­chung, Kon­trol­le, Aus­grenzung und alle an­de­ren For­men von Re­pres­si­on auf. In diesem Rahmen wird eine bundesweit mobilisierte Großdemo um 16 Uhr am U-Bhf. Turmstraße stattfinden. Auch antifaschistische Gruppen mobiliseren mit einem eigenen Aufruf zur Teilnahme am Aktionstag, da auch sie auf Grund ihres Widerstands gegen Naziaktivitäten immer wieder mit Repression konfrontiert sind. Dies geschah nicht nur in der Vergangenheit, momentan sitzt zum Beispiel Joel in Schweden im Knast, weil er sich gegen einen Naziangriff gewehrt hat. Auch der Antifaschist Josef aus Jena ist zur Zeit in Wien unter unklaren Vorwürfen  inhaftiert, weil er sich an einer antifaschistischen Demo beteiligt hat (Soligruppe). Entschlossene antifaschistische Aktionen waren jedoch stets ein probates Mittel zur Bekämpfung rechter Strukturen. Welche Mittel dabei als legitim gelten, lassen wir uns nicht von diesem Staat diktieren, der seinen organisierten Unwillen und seine Unfähigkeit zur Eindämmung von Naziumtrieben erst kürzlich in Bezug auf die Mordserie des sogenannten NSU gezeigt hat. Deshalb werden wir uns auch in Zukunft nicht einschüchtern lassen. In diesem Sinne: Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Bundesweite Demo: Samstag / 22. März 2014 / 16 Uhr / U-Bhf. Turmstraße

Vorbereitungsbündnis / Sonderseite der Antifamobilisierung / Rückblick auf 25 Jahre Repression gegen Antifas

Im Anschluss findet um 22 Uhr eine unangemeldete Demo unter dem Motto "Unerlaubt durchs Gefahrengebiet" statt. Der Ort wird am Tag der Demo bekanntgegeben.