Am 7. Februar 2013 wurden unter Anweisung und Aufsicht der Frankfurter Repressionsbehörden in Berlin, Frankfurt und Freiburg großangelegte Durchsuchungen bei Pressefotografen durchgeführt. Gesucht wurden Aufnahmen von den militanten Auseinandersetzungen bei den M31 Protesten im März des vergangenen Jahres. Das kommunistische Bündnis "Ums Ganze" hatte zusammen mit anderen linksradikalen Gruppen zu einem europäischen Aktionstag aufgerufen. In diesem Rahmen kam es auch in der Innenstadt von Barcelona zu militanten Angriffen auf Staat und Kapital.

In Frankfurt fand aus diesem Anlaß eine bundesweite Demonstration statt. Dabei wurden u.a. zahlreiche Geschäfte, ein Hotel und eine Polizeiwache angegriffen. Die Frankfurter Bullen nahmen in diesem Zusammenhang mehr als 100 Leute vorübergehend fest. Nach den Auseinandersetzungen richteten die Frankfurter Bullen eine Sonderkommission ein und zeigten übersteigerten Repressionseifer, den auch die Blockupy-Proteste im vergangenen Mai erfuhren. Jedoch sind trotzdem viele Menschen in der Welt nicht mehr bereit die Spardiktate und anderen Gängelungen des Kapitals unwidersprochen zu lassen.

Bei den neusten Durchsuchungen geht es um Ermittlungen wegen einem Angriff auf einen Polizeibeamten. In der Öffentlichkeit wird das Vorgehen der Repressionsbehörden gegen die Journalisten stark kritisiert. In mehreren Städten fanden Spontandemos statt.