Ein dreiviertel Jahr saß ein junger Antifaschist wegen des Vorwurfs des fünffachen versuchten Totschlags an Polizeibeamt_innen in Nürnberg in Untersuchungshaft. Nach einem viertägigen Prozess, der ein Paradebeispiel für den Belastungseifer der Behörden darstellte, wurde Deniz zu zweieinhalb Jahren Haft wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Landfriedensbruch verurteilt - eine unverhältnismäßig hohe Strafe und ein herber Schlag für Angehörige, Freunde und Genoss*innen.

Dieser Hergang ist ein erneutes Beispiel für den Repressionswillen des Staates gegen Antifaschist*innen. Während der "NSU" auch in Nürnberg ungestört morden konnte, stecken die dortigen Behörden lieber einen jungen Antifaschisten in den Knast, weil er sich gegen solche Zustände auf die Straße gegangen ist. Betroffen ist Deniz, doch gemeint sind wir alle!

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