Wir sind erschüttert, wütend und entsetzt: Nach einer antifaschistischen Demonstration in Burg kam es in der Nacht vom 2. auf den 3. November zu einem haarstreubenden Überfall von Nazis auf Antifas. Im Zuge der Aktion wurde ein Antifaschist von Nazis entführt, mißhandelt und in einem Waldstück ausgesetzt. Diese Ereignisse sind auch Ergebnis der Kriminalisierung und Diffamierung antifaschistischer Politik und der Verharmlosung von faschistischer Gewalt in Burg und Umgebung. Schon seit Januar 2013 kam es in Burg regelmäßig zu Angriffen auf Antifas und Andersdenkende. Den lokalen Strukturen und den Betroffenen Antifas gilt unsere Solidarität!

Am 9. November gab es eine Solidaritätskundgbeung in Burg und zahlreiche Zeitungen berichteten über den Vorfall. Bei den Nazis, die in Burg für Drohungen, Einschüchterungsversuche und Angriffe verantwortlich sind handelt es sich zum Großteil um Faschisten aus anderen Orten wie beispielsweise Magdeburg, Brettin und Schönebeck. Diese werden von den Nazis aus Burg als Unterstützung angefordert und es sind zum Teil auch dann diese, die die Angriffe durchführen. Wir als Antifaschist*innen dürfen es nicht zulassen dass solche Situationen entstehen können. Dieser Angriff erfordert eine entschiedene Antwort.  Eine Möglichkeit dazu bietet sich beim alljährlich stattfindenden Naziaufmarsch in Magdeburg Anfang des kommenden Jahres.

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