Vor nun fast 68 Jahren befreiten die Alliierten Europa von der faschistischen Barbarei. Mehrere Millionen Menschen mussten dafür ihr Leben lassen. Deutschland hatte zuvor einen Vernichtungskrieg angezettelt, mit dem die nazistische Ideologie der Ungleichheit und Unterdrückung militärisch in Europa  durchgesetzt werden sollte. Millionen Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Kommunist*innen, Homosexuelle wurden in deutschen Konzentrationslagern systematisch vernichtet. Die Kapitulation Nazideutschlands am 8. Mai 1945 bedeutete somit für zahlreiche Menschen die Befreiung und Rettung vor dem sicheren Tod. All jene, die sich der Herrschaft Nazideutschlands in den Weg stellten, zahlten einen hohen Preis und nicht wenige verloren in diesem Kampf ihr Leben. Ob Mitgleider von Widerstandsgruppen, Spanienkämpfer*innen, Partisan*innen oder Soldat*innen der Allierten - sie alle waren an der Niederschlagung des Nazismus beteiligt.

Die Sowjetunion trug im Kampf gegen Nazideutschland die Hauptlast. Sie hatte den entscheidenden Anteil am Sieg, da die Ostfront die Hauptfront des Zweiten Weltkrieges war. Lange bevor endlich die zweite Front eröffnet wurde, hatten sowjetische Soldat*innen den Feind vor Moskau gestoppt, in Stalingrad und im Kursker Bogen die Wende des Krieges erzwungen. Da in  der Sowjetunion der 9. Mai als Tag des Sieges über den Nazismus zum Feiertag erklärt wurde, wollen wir auch in Berlin an diesem Tag die Befreiung vom Nazismus feiern. Aus diesem Grund wird es wieder ein Fest am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park geben. Neben Reden von Zeitzeug*innen, Führungen zum Ehrenmal und russischer Küche gibt es außerdem wieder ein buntes Kulturprogramm. Das Vorbereitungsbündnis hat im Vorfeld auch eine Broschüre herausgegeben,

Fest: 9. Mai 2013 / ab 11 Uhr / Treptower Park / Parkplatz am Rosengarten unweit des sowjetischen Ehrenmals