Kürzlich ist der dritte Teil der Broschüre „Fragt uns, wir sind die Letzten“ erschienen. In ihr werden Erinnerungen von Verfolgten und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand aufzeichnet. Diese Erinnerungen sind ein bedeutendes Gegengewicht zu herrschenden Geschichtsbildern und auch zu denjenigen Zeitzeug_innen, die scheinbar von nichts wussten – vor allem nicht von ihrer eigenen Schuld. Von den Zeitzeug_innen wird nicht erwartet, dass sie uns Geschichte objektiv vermitteln. Den Autor*innen geht es gerade um die individuellen Schlüsse und die Bewertungen, die nur Verfolgte und Menschen aus dem Widerstand vermitteln können. Die Interviews orientieren sich dabei weniger an einem wissenschaftlichen, vermeintlich objektiven Zugang zu Geschichte, sondern vielmehr an einem persönlichen. Wie erlebten Menschen Verfolgung und/oder Widerstand? Welche Erkenntnisse zogen sie daraus? Was waren (und sind) ihre Beweggründe, sich gegen faschistisches Gedankengut einzusetzen?

Weitere Infos findet ihr unter fragtuns.blogsport.de