»Es mag stimmen, dass die linke Bewegung – so vielfältig sie ist – sich teilweise in Identitätspolitiken verliert, elitär ist oder sich zu sehr in der eigenen Blase aufhält. Aber jeder Mensch hat eine Verantwortung für sein eigenes Denken und Handeln. Polemisch gesagt, niemand muss Rassist*in sein, nur weil es keinen Infoladen im eigenen Viertel gibt.« – Dana Fuchs & Christoph Muck

Seit Jahren verschiebt sich die Grenze des Sagbaren immer mehr nach rechts: Von Thilo Sarrazins Angst vor der »Abschaffung Deutschlands« über den Einzug der AfD in den Bundestag, als erste offen rassistische Partei seit 1945, bis hin zu rechten Mobs in sächsischen Kleinstädten, die von Verfassungsschutzchef und Innenminister verstanden und verharmlost werden. Während ein großer Teil der Gesellschaft diese Zustände kritisiert und sich rechten Aufmärschen, Demonstrationen und Spaziergängen in den Weg stellt, lädt ein anderer Teil rechte Akteure zu Podiumsveranstaltungen u.Ä. ein. Ignoriert wird dabei, dass Auseinandersetzungen über gesellschaftliche Veränderungen nicht mit Rechten auf Podien entworfen werden können. Das Buch von Fuchs und Muck setzt anders an: Breite antifaschistische Proteste sind wichtig, benötigen allerdings immer eine Verankerung in der Nachbarschaft, auf dem Fussballplatz oder im Jobcenter. Organizing-Konzepte bieten eine gute Chance, mit Menschen solidarisch und auf Augenhöhe in ihrem Alltag kleine bis größere Veränderungen zu ermöglichen. Vorgestellt werden sechs verschiedene linke Gruppen und die Chancen, Schwierigkeiten und Handlungsmöglichkeiten ihrer politischen Arbeit. Das Buch zielt schließlich auf eine solidarische Gesellschaft ab, die sich erfolgreich gegen extrem Rechte, deren Hetze und Strategien wehren kann.

Mehr als 100 Locations haben der Berliner AfD in den letzten Monaten ihre Räumlichkeiten verwehrt. Die La Festa GmbH, deren Geschäftsführerin Tatjana Korcistij-Gerlitz zusammen mit ihren Ehemann auch das Hotel Pension Victoria betreibt, will den rassistischen, sexistischen und menschenverachtenden HetzerInnen der AfD nun ihren Festsaal in der Gutenbergstraße 26-28 für deren Landesparteitag am 25.10. und 08.11. zur Verfügung stellen und damit der Berliner AfD ihren aufgrund von Raummangel lange verschobenen Parteitag ermöglichen. Am 15.10.2020 versammelten sich ca. 150 Anwohner*innen, lokale Politiker*innen und Antifaschist*innen zu einer Wut-Kundgebung vor dem Hotel Pension Victoria in der Kaskelstraße 50 in Berlin Lichtenberg um gegen die Vermietung von Räumen der La Festa GmbH an die Berliner AfD zu protestieren. Die Straße direkt vor dem Hotel Pension Victoria war von der Berliner Polizei am 15.10.2020 bereits frühzeitig abgesperrt. Die wütenden Redebeiträge und lauten Parolen waren im Hotel sicherlich dennoch gut zu hören.

Wir bleiben dabei: Kein Raum der AfD in Kaulsdorf, im Kaskelkiez, in Berlin oder sonstwo!

Kommt am 22.10.2020 zur antifaschistischen Kundgebung vor dem Hotel Victoria (Kaskelstraße 50 in Berlin Lichtenberg) ab 16:30 Uhr!

Antifaschistische Demonstration zum La Festa Eventsaal in Kaulsdorf
Sonnta
g, 25.10.2020 | 8 Uhr | U-Bhf Kaulsdorf-Nord
Im Anschluss antifaschistische Kundgebung mit verschiedenen Bands und viel Lärm vor dem La Festa Eventsaal.

Sollte der Landesparteitag im La Festa stattgefunden haben:
Große Wut-Kundgebung vor dem Hotel Victoria
Donnerstag, 05.11.2020 | 16:30 Uhr | Kaskelstraße 50

Antifaschistische Demonstration zum La Festa Eventsaal in Kaulsdorf
Sonntag, 08.11.2020
| 8 Uhr | U-Bhf Kaulsdorf-Nord
Im Anschluss antifaschistische Kundgebung mit verschiedenen Bands und viel Lärm vor dem La Festa Eventsaal.

 

 

Die AfD hat, nach langer Suche und sehr viel Streit in den eigenen Reihen, eine Location für ihren vierten Versuch eines Landesparteitags in Berlin gefunden. Die letzten drei Versuche sind der inzwischen fast komplett zerstrittenen Fascho-Partei krachend um die Ohren geflogen, weil schon die Ankündigungen breiter antifaschistischer Proteste vor den jeweiligen Locations in allen Fällen dazu führten, dass ihnen die Räumlichkeiten wieder gekündigt wurden. Ganz genau das wird auch beim vierten Versuch passieren. Dafür werden wir sorgen!

Die La Festa GmbH in Kaulsdorf will den rassistischen, sexistischen und menschenverachtenden Hetzer*innen der AfD ihren Festsaal in der Gutenbergstraße 26-28 für deren Landesparteitag am 25.10. und 08.11. zur Verfügung stellen. Wir sagen: Keine ruhige Minute mehr für das La Festa! Kein Raum der AfD! Kommt zur antifaschistischen Demonstration gegen den AfD Landesparteitag und die Vermietung des La Festa Eventsaals an die AfD! Kein Fascho-Parteitag in Kaulsdorf!

Antifaschistische Demonstrationen zum La Festa Eventsaal in Kaulsdorf
Sonntag, 25.10.2020 | 8 Uhr | U-Bhf Kaulsdorf-Nord
Sonntag, 08.11.2020 | 8 Uhr | U-Bhf Kaulsdorf-Nord

Im Anschluss antifaschistische Kundgebung vor dem La Festa Eventsaal.

Achtet auf weitere Ankündigungen zu Aktionen und Kundgebungen vor dem La Festa und Infos zu Anreisetreffpunkten unter keinraumderafd.blogsport.eu und auf Twitter.

Hashtags: #noLPT #B2510 #B0811

Diesmal gibt’s Kartoffelbrei!
Den AfD Landesparteitag am 25.10. und 08.11. zermatschen!

Das Umbruch Bildarchiv gibt es seit 1988. Seit 30 Jahren dokumentieren es Aktionen der linken, antifaschistischen und antirassistischen Bewegung und begleitet gemeinsam mit anderen Fotograf*innen und Initiativen laufende Kampagnen mit eigenen Projekten. Im Laufe der Jahre sind dabei z. B. etliche Fotoausstellungen entstanden: Über Kreuzberg und das Berlin der 1980er Jahre, die Veränderung der Kieze durch Gentrifizierung und vielfältige Proteste, über Zwangsräumungen, frühere und aktuelle Häuserkämpfe, über den Kampf der Geflüchteten gegen die Residenzpflicht und die Vertuschung des Mordes an Oury Jalloh. Mittlerweile beherbergt Umbruch weit mehr als 100.000 Fotos und stellt sie als Webgalerien ins Netz. Ein guter Fundus, um Publikationen aller Art zu gestalten. Ihr kennt Umbruch noch nicht? Dann schaut mal rein in unsere fotografische Zeitreise durch die Geschichte des Umbruch Bildarchiv. Aktuell findet ihr dort z. B. interessante Bilder der Proteste gegen den Aufmarsch des III.Weg in Hohenschönhausen vom 3.10.2020.

Um die laufenden Kosten zu decken, freut sich das Umbruch Bildarchiv über Spenden - damit es uns noch viele, viele weitere Jahre in unseren Kämpfen begleiten kann.

Die Nazipartei Der III. Weg mobilisiert zu einer Demonstration am 3. Oktober in Berlin Hohenschönhausen, nachdem ihre alljährlich wiederkehrende 1. Mai Demonstration Corona-bedingt ausgefallen ist. Entgegen ihrer ursprünglichen Planung geht es jetzt in die sogenannte „Reichshauptstadt“ statt nach Erfurt. Zu den seit 2015 regelmäßig martialisch inszenierten Demonstrationen am 1. Mai (bspw. in Plauen und Chemnitz) konnte der III. Weg bis zu 1000 gewaltbereite Nazis mobilisieren. Seit Juli ruft die Neonazipartei jetzt zur Demonstration am „Tag der deutschen Einheit“ in Berlin auf. Dann soll unter dem Motto „Ein Volk will Zukunft!“ marschiert werden und in ihrem Aufruf wird bereits die Frage gestellt: „Wird es Blockaden geben?“ - Wir sagen: „Ja, klar wird es Blockaden geben!“

Die vergangenen bundesweiten Demonstrationen des III. Wegs haben gezeigt, dass seine Anhänger_innen reisefreudig sind. Und da es dieses Jahr noch kein derartiges Demoevent gab muss am 3. Oktober, trotz der relativen Schwäche in Berlin, mit mindestens 500 gewaltbereiten Neonazis gerechnet werden.

Der III. Weg ruft am 3. Oktober zu 14 Uhr nach Berlin-Hohenschönhausen auf. Wir sind schon vorher da und rufen dazu auf sich dem III. Weg mit vielfältigen Aktionen und Blockaden am 3. Oktober entgegenzustellen!

Aktuelle Infos: 3wegversenken.noblogs.org

Hinweis: Tragt Masken, versucht Abstände einzuhalten und bildet feste Bezugsgruppen!

Am 19. September 2020 findet in Berlin erneut der „Marsch für das Leben“ statt. Trotz Corona-Ansteckungsrisiko wollen die selbsternannten „Lebensschützer“ auch dieses Jahr mit bis zu 5.000 Menschen gegen Abtreibung und körperliche Selbstbestimmung demonstrieren. Unter dem Deckmantel des „Lebensschutzes“ propagiert der „Marsch für das Leben“ ein christlich-fundamentalistisches Weltbild . Entgegen des vorgeblichen Ziels ist für sie jedoch nicht jedes Leben gleich schützenswert: Bedacht wird dabei stets nur das „ungeborene Leben“, nicht die Lebensgefahr, in die schwangere Personen durch Abtreibungsverbote gebracht werden. Außerdem vertreten sie konservative Geschlechterrollen, eine rigide Sexualmoral, sind homo- und transfeindlich und berufen sich dabei auf Gott und die Bibel.

Wenn auch du keinen Bock auf diese antifeministische und nationalistische Scheiße hast, dann schließ dich den Gegenprotesten an! Antifeminismus die Show stehlen: Abtreibung legalisieren – Femizide stoppen – Carearbeit umverteilen!

Aktionistische Pro-Choice-Rallye: 19. September 2020 / ab 13 Uhr / unterschiedlichen Orte in Berlin-Mitte
Weitere Infos: whatthefuck.noblogs.org

 

Rechte Sympathisanten in der Staatsanwaltschaft, Verstrickungen von Polizei mit Naziszene und immer neue rassistische Angriffe – es reicht! Schluss mit Naziterror!

Wir fordern eine politische Aufarbeitung des Neuköllner Nazikomplexes. Rechte Netzwerke müssen endlich öffentlich aufgedeckt und aufgelöst werden. Parlamentarischer Untersuchungsschuss jetzt!

Kommt alle zur gemeinsamen Demo in Rudow und Gropiusstadt. Lasst uns zeigen, dass wir uns nachbarschaftlich gegen Nazigewalt wehren und gemeinsam die Betroffenen rechter und rassistischer Anschläge unterstützen.

Hintergrund

Neukölln ist ein Hotspot von rechten Aktivitäten in Berlin. Seit Jahren verüben Neonazis Anschläge und Angriffe auf Menschen, die sich politisch und zivilgesellschaftlich engagieren, auf Menschen of Colour, auf linke und migrantische Läden. Die Angriffe sind Ausdruck rechter Strukturen, die seit den 70ern bestehen.

Antifaschist*innen machen seit Langem auf die Täter der Sachbeschädigungen, Angriffe und Anschläge. Sie fordern Aufklärung und Schutz für Betroffene. Sie haben die rechten Netzwerke aufgedeckt, die dahinterstehen – eine Symbiose aus Neonazis, AfDlern und Fußball-Hooligans mit Verbindungen bis in die Sicherheitsbehörden. Doch statt Täter zur Verantwortung zu ziehen, werden im Geheimen agierende Sondereinheiten geschaffen. Immer weitere Fehler und Versäumnisse werden aufgrund von Medienberichten, dem Druck von Betroffenen und Zivilgesellschaft und einzelner Abgeordneter eingestanden.

Sie haben auch die Skandale ans Licht gebracht: Verfassungsschutz und Polizei wussten von Vorbereitungen für einen Brandanschlag und warnten die betroffene Person trotzdem nicht. Ein im Neukölln-Komplex ermittelnder LKA-Beamter traf sich mit bekannten Neonazis. Ein leitender Beamter des Polizeiabschnitts 65 mischte in Nazichatgruppen mit. Anfang August mussten zwei Staatsanwälte wegen Verdacht auf Befangenheit und Fehlverhalten abgezogen werden. Und Mitte August wurde aufgedeckt, dass ein wegen einer rassistischen Gewalttat angeklagter Polizist Mitglied der EG Rex der Polizei in Rudow und Britz war, die zahlreiche Kontakte und Zugang zu Daten von Betroffenen und Engagierten hatte.

Es ist ein Armutszeugnis, dass zwei der mutmaßlichen Täter nun nicht für Brandanschläge, sondern bloß für Schmierereien angeklagt wurden und die rechten ungestört weiter Angriffe gehen. Neuerdings werden Läden und Häuser in Nordneukölln mit Nazisymbolen beschmiert, flankiert von Brandanschlägen.

Diese Entwicklung wird gefördert durch das populistische und Öffentlichkeit heischend Vorgehen der Ermittlungsbehörden gegen „Clans“. Orte des alltäglichen Lebens wie Restaurants und Shisha-Bars werden seit einem Jahr durch schwerbewaffnete Polizeirazzien terrorisiert. Damit wird der Fokus auf migrantisch geprägte Kieze gelenkt und die Betroffenen mit rassistischen Zuschreibungen belegt. Die „Clan”-Debatte ist ein willkommener Anknüpfungspunkt für Neonazis und die AfD und führt zu rechten Gewalttaten wie den Morden von Hanau und den jüngsten Angriffen in Neukölln auf migrantischen Läden und „Clan-Häuser“.

Auch in Neukölln trauern wir um die Opfer rechter Gewalt: Burak Bektaş und Luke Holland, die 2012 und 2015 erschossen wurden. Lukes Mörder wurde verurteilt, doch das Gericht sah sein Hobbyzimmer voller NS-Devotionalien nicht als Hinweis für ein rechtes Tatmotiv. Buraks Mörder ist immer noch unbekannt, doch das Verhalten der Polizei kennen wir vom NSU-Komplex und unzähligen anderen rassistischen Morden in Deutschland: Ignorieren von Hinweisen, haltlose Kriminalitätsvorwürfe gegen Burak und seine Familie, anonyme rassistische Leaks „aus Polizeikreisen“.

Die Forderungen an den Senat lauten: Sofortiges Ende von rassistischen Razzien, ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zum rechten Terror in Neukölln, NSU- und Nazi-Verstrickungen der Berliner Sicherheitsbehörden sowie entsprechender Konsequenzen für Staatsschutz und Verfassungsschutz, Schluss mit der Kriminalisierung von Antifas und Gemeinnützigkeit für die VVV-BdA.

Dafür gehen wir am 30. August auf die Straße. Seid dabei!

Sonntag, 30. August, 16:00
Start: Rudower Spinne / U-Rudow, Ziel: U-Wutzkyallee
Antifaschistische Demonstration mit Rudow empört sich, Kein Generalverdacht und Neukölln Watch

Für morgen plant ein Bündnis aus Corona-Leugner*innen, Verschwörungsanhänger*innen und Personen und Gruppen aus dem Spektrum der Neuen Rechten, Neonazis und nun auch vermehrt AfD-Prominenz, Kundgebungen und Demonstrationen in Berlin-Mitte. Es ist davon auszugehen, dass sich weitaus mehr Menschen als am 1. August an den Veranstaltungen beteiligen.

Also passt auf euch auf - kommt in großen Gruppen (am besten über gemeinsame Vortreffpunkte) und unterstützt die Menschen bei der Gegenkundgebung am Bebelplatz.

Zusammenfassung:
ab 9.30 Uhr Kundgebung am Bebelplatz,

Treffpunkte zur gemeinsamen Anreise:
- 8:30 Uhr am Gesundbrunnencenter (Haupteingang, Behmstraße),
- 9:00 Uhr an der historischen Ampel am Potsdamer Platz,
- 10:00 Uhr am Kottbusser Tor vor Rossmann

Gemeinsame Anreise für Leute die später dazustoßen wollen: um 11 Uhr an der historischen Ampel am Potsdamer Platz oder um 14 Uhr an der historischen Ampel am Potsdamer Platz.

Kurzfristige Infos findet ihr hier: https://twitter.com/BBgegenRechts

Das VerschwörungstheoretikerInnen-Quartett ist erschienen und bietet Spiel und Spaß für das ganze Hausprojekt mit 30 Spielkarten, 5 Kategorien in der Schulhofedition (2. Auflage).

Corona-Zeit ist Spiele-Zeit und was passt in Zeiten von Pandemie, Ausgangssperre und Weltregierung besser als ein Quartett mit den verschrobensten VerschwörungstheoretikerInnen der Republik. Schlage epische Schlachten, egal ob in der Kneipe, zu Hause oder auf der nächsten Demo und finde mit deinen FreundInnen heraus, wer der verrückteste aller Vollpfosten ist. Das Gute daran? Du unterstützt damit auch noch Menschen, die von Repression betroffen sind.
Ab sofort ist das Spiel im OH21, Schwarze Risse und online z.B. bei Black Mosquito erhältlich (ab 9€).
 
 
 
Einmal monatlich findet in der Strausberger Gaststätte “Zum alten Steuerhaus” der Stammtisch der lokalen AfD statt. Hier trifft sich rund um den Strausberger Stadtverordneten Rainer Thiel das Kernklientel der rassistischen Partei. Immer wieder wird er dabei unterstützt von Parteiprominenz aus Berlin und Brandenburg. Und das nicht von irgendwem: Die Strausberger Fraktion ist, wie der gesamte Brandenburger Landesverband, klar dem „Flügel“ um Höcke und Kalbitz zuzuordnen, der innerhalb der ohnehin schon rechten Partei den ekligen rechts-äußeren Rand bildet.
 
Diese illustren Menschen treffen sich also monatlich zum gemeinsamen Biertrinken im “Alten Steuerhaus”. Dabei dienen Stammtische der AfD weit mehr als nur dem netten Beisammensein. Sie sind bundesweit ein zentrales Mittel, um sich zugänglich und bürgernah zu präsentieren. Hierher können Interessierte eingeladen werden, vor allem aber können Sympathisant*innen und Mitglieder sich vernetzen und austauschen. So unterstützen die Lokale, in denen solche Stammtische stattfinden, ganz aktiv die Arbeit der Partei.
Die Gaststätte “Zum alten Steuerhaus” macht keinen Hehl aus ihrer Unterstützung für die AfD. Ungeniert wird für die Stammtische geworben, Angestellte begrüßen die AfDler per Handschlag. Die Verantwortlichen des Lokals wissen, was sie tun – und sie scheinen sich nichtmal dafür zu schämen.
Aber die AfD ist keine „normale“ Partei wie jede andere. Sie trägt ganz massiv zu dem Rechtsruck bei, der bei rassistischen Beleidigungen beginnt und mit Attentaten wie dem in Hanau endet. Rassismus tötet – und die AfD ist mit dafür verantwortlich. Ganz egal, wie lange die Partei in Landtagen und Stadträten sitzt: Wir werden uns niemals an ihre Präsenz gewöhnen und da, wo sie auftaucht, müssen wir dagegen protestieren.
Darum kommt am 5. September um 15h zur Kundgebung & Konzert am Alten Steuerhaus.
Es gibt kein ruhiges Hinterland! Kein Acker der AfD!
 
Was? Kundgebung und Konzert mit den PC Toys
Wann? 5. September, 15 Uhr
Wo? Hohensteiner Chaussee 19, 15344 Strausberg
Vortreffpunkt? 14:30h am S‑Bahnhof Strausberg mit Fahrrädern
Und danach? Essen für alle und Hiphop-Konzert mit McJosh, Spacebunny Ninja und FaulenzA
 
Aktuelle Infos findet ihr hier: https://keinacker.noblogs.org/