Die Floskel »Wir müssen die Sorgen und Ängste der Menschen in Deutschland ernst nehmen«, wird immer wieder heraufbeschworen, um für Verständnis bei den vermeintlich besorgten Bürger*innen zu werben. Dabei ist es eigentlich die Angst davor Privilegien zu verlieren, die wir zurzeit so laut vernehmen. Diese Angst heizt den menschenfeindlichen Hass gegen alles vermeintlich Fremde und gegen emanzipative Veränderungen an. Das passiert in den Köpfen, auf den Straßen und in den Parlamenten. Von Seehofer über Kurz bis Orbán zu Erdoğan und Trump : Sie alle träumen von einer Welt der Grenzen, Nationen und des Rückschritts.

Auch wenn die politischen Entwicklungen der letzten Jahre angsteinflößend sein können, wollen wir uns nicht in dieser verlieren, sondern uns gegenseitig Kraft für unsere politischen Auseinandersetzungen geben. Kämpfe gegen Nationalismus, Rassismus und anderen Widrigkeiten werden zunehmen und uns weiter begleiten. Wir schöpfen unsere Kraft aber nicht nur aus der Ablehnung der Zustände. Darum laden wir euch ein, gemeinsam mit uns eine bessere Welt zu denken, zu leben und zu erkämpfen. Wir wollen uns über die Utopien der emanzipativen Linken austauschen und diese gemeinsam diskutieren. Wir wollen uns klar machen, wie, warum und wofür wir eigentlich kämpfen und warum es sich lohnt, diese Auseinandersetzungen immer wieder und immer weiter voranzutreiben.

Anfang November schaffen wir mit euch einen Raum, in dem wir unsere Utopien gemeinsam denken können. Wir werden miteinander diskutieren, Vorträgen lauschen, Essen genießen und uns abends in solidarischer Atmosphäre vernetzen. Vom 04. bis zum 06. November 2018 veranstalten wir die Offenen Linken Vernetzungstage (OLiVe). Kommt vorbei und ergründet mit uns drei Tage lang gemeinsam Utopien. Nichts muss so bleiben, wie es ist – und wie es wird, haben wir in der Hand! Natürlich wie immer: Alles für umme!

Offene Linke Vernetzungstage: 2.-4. November 2018 / Schule für Erwachsenenbildung / Gneisenaustraße 2a

Aufruf / Material / Facebook / Programm

Am 27. Juli 2018 feiern unsere Lieblingsnerds vom Tech-Kollektiv systemli.org eine Benefizparty im ://about blank. Die Einnahmen fließen in die technische Infrastruktur, von der auch wir gerne profitieren. Falls ihr also in dieser Zeit in Berlin und nicht auf dem JWD-Camp seid, dann schaut doch mal vorbei. Dance like nobody is watching!

 

Im vergangenen August fand zum ersten Mal das JWD-Camp in Brandenburg statt. Auch in diesem Jahr wird das Camp vom 26. bis 29. Juli auf dem Gelände der Coolmühle e.V. bei Wittstock stattfinden. An vier Tagen werden wir jenseits der Trostlosigkeit des grauen Alltags, ohne ihre Ohnmachtsgefühle und gesellschaftlichen Zwänge, einen Freiraum schaffen. Gemeinsam wollen wir Ideen entwickeln, wie eine befreite und solidarische Gesellschaft und das gute Leben für alle aussehen kann und einen Rahmen schaffen, in dem Utopien nicht nur diskutiert werden, sondern ein Stück erlebbar sind. Das JWD-Camp verfolgt das Ziel, Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln, um faschistische Tendenzen bekämpfen zu können. Ob es darum geht, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, Strategien zu entwickeln oder aber auch darum, wie die nächste Aktion durchzuführen ist – es ist Zeit sich zu organisieren!

Ostprignitz-Ruppin gehört u.a. zu den Landkreisen mit der höchsten Anzahl rechter Gewalttaten in Brandenburg. Dabei spielt die Stadt Wittstock mit seiner seit Jahren etablierten Neonazi-Szene eine traurige Hauptrolle. Wittstock verfügt kaum über Anlaufpunkte für Menschen, die nicht in das Weltbild der Rechten passen. Das JWD-Camp versteht sich als antifaschistisches Camp, welches sich nach dem Do It Yourself-Prinzip organisiert. Wir wollen möglichst einen Ort schaffen, an dem sich alle wohl fühlen und partizipieren können. Antifaschismus bedeutet für uns aber nicht nur den ewigen Abwehrkampf gegen Nazis zu führen, sondern auch die Gesamtverhältnisse zu kritisieren und unser eigenes Handeln zu hinterfragen.

In den vier Tagen erwartet euch ein breites Programm mit Workshops und verschiedensten theoretischen und praktischen Angeboten. Aber auch Entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen ist drin. Abends wollen wir die Tage dann gemeinsam mit Lagerfeuer und musikalischer Unterhaltung ausklingen lassen. Weitere Infos gibt es unter www.jwd-camp.org

Also, ob janz weit draussen oder mittendrin: Kommt am 26. bis 29. Juli nach Kuhlmühle, denn Antifa heißt (auch) Landarbeit!

Ob Repression, Krankheit oder andere Beschwerlichkeiten - es kann jede*n treffen. Wir stehen jedoch solidarisch füreinander ein. Deshalb lasst uns gemeinsam am 16. Februar in der Schreina47 (Schreinerstr. 47, U-Bhf. Samariterstraße) ab 22 Uhr das Tanzbein schwingen und einen wunderbaren Abend zu Gunsten mehrer Genoss*innen in Schwierigkeiten verbringen. Musikalisch geboten wird ein buntes Pot­pour­ri von Pop, Trash und Hip Hop. Der Eintritt erfolgt gegen Spende.

Die Repression und Hetze nach dem G20 im vergangenen Sommer hält weiter an. Im Rahmen der Antifabrik wollen wir deshalb Riotini-Sticker tauschen wie damals uff'em Schulhof! Am 20. Januar 2018 um 21 Uhr laden wir daher zu einem gemütlichen Sticker-Tausch-Abend in die Schreina47. Bringt euer Riotini-Album und Sticker mit und das Tauschen kann beginnen. Riotini-Alben und Sticker bekommt ihr in jedem gut sortierten Infoladen oder am Abend selbst bei uns gegen Spende. Weitere Informationen gibt es unter riotini.blackblogs.org

Solidarität muss Klapptisch werden! Am Samstag, 2. Dezember findet im about blank (Markgrafendamm 24C, 10245 Berlin) zur Unterstützung der Antirepessionsarbeit der Rote Hilfe e.V. für die Inhaftierten der G20-Proteste - united we stand! Auch dieses Jahr erwarten euch neben allerhand Flohmarkt-Schnäppchen herzliche Heißgetränke, fantastische Fundsachen, cremige Crèpes, köstliche Kuchen und salzige Suppen. Für die musikalische Untermalung sorgen wie immer Freund*innen und Freunde des Hauses. Außerdem wird es Solitattoos von "Rostige Nadel" geben. Wer selbst Sachen anbieten will, meldet sich bis spätestens zum 25.11. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Eintritt ist für umme. Los geht's ab 14 Uhr.

Das Wetter wird wieder oll und es sitzen immer noch Leute wegen den Protesten zum G20-Gipfel ein oder müssen sich mit großen Geldforderungen rumschlagen. Wir wollen die Betroffenen damit nicht im herbstlichen Regen stehen lassen und laden daher zu einem gemütlichen Soli-Skat-Turnier ein. Stattfinden wird das Turnier am 17. November um 19 Uhr in der Schreina47. Es wird nach den internationalen Turnierregeln gespielt. Um rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten, denn es gibt nur eine begrenzte Teilnehmer*innenzahl.

Neues Jahr, gleiche Scheiße, altbewährtes Konzept. Auch in diesem Jahr veranstalten die Genoss*innen der Autonomen Neuköllner Antifa wieder eine Solisause für antifaschistische Kiez- und Solidaritätsarbeit mit und für Geflüchtete. Kommt also am 21. Oktober ab 24 Uhr ins ://about blank und feiert für den guten Zweck bei Techno und Punk.

Mit dem Moped zum Baggersee oder zum Konzert in den selbstverwalteten Jugendclub – das Leben in Brandenburg könnte so schön sein, wenn nicht diese ganzen Wutbürger und Nazis wären. Bunte Haare oder dunkle Haut zu haben oder einfach irgendwie anders zu sein, bedeutet hier aufzufallen und anzuecken. Antifaschismus in der Provinz ist nicht nur hipper Lifestyle, sondern eine Überlebensstrategie. Linke Gruppen und alternative Freiräume kämpfen dabei oft an allen Fronten: Gegen Naziangriffe, Willkür der örtlichen Behörden, fehlende Solidarität großstädtischer Strukturen und den Wegzug erfahrener Aktivist*innen. Die Mobilisierung gegen rechte Aufmärsche und die Solidarität mit Geflüchteten hat in den letzten Jahren jedoch auch vielen Projekten neuen Zulauf verschafft. Aus diesem Grund organisieren linke Gruppen aus Brandenburg und Berlin in diesem Jahr ein Camp vom 24. bis 27. August in Cottbus. Neben vielen Workshops und Vorträgen wird es auch ein buntes Kulturprogramm geben. Weitere Infos findet ihr unter www.jwd-camp.org

Im September 1988 fand in Berlin die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt. Eine spektrenübergreifende Gegenmobilisierung brachte mehrere Zehntausend Menschen dagegen auf die Straße, wobei sich verschiedenste Aktionsformen gegenseitig ergänzten. Die Proteste werden mitunter als Vorläufer der heutigen Gipfelproteste gesehen. Im Rahmen der Berliner Aktionswoche gegen den G20 wollen wir deshalb am 8. Juni den Film Im Herbst der Bestie zeigen, welcher die damaligen Geschehnisse porträtiert. Anschließend wollen wir mit einigen Mitwirkenden ins Gespräch kommen. Beginn ist um 19:30 Uhr im Größenwahn in der K9 (Kinzigstr. 9, Friedrichshain).

Um ein besseres Morgen müssen wir kämpfen. Dies tun bereits Menschen und zwar nicht nur hier in unserem unmittelbaren Umfeld, sondern weltweit auf unterschiedlichsten Wegen. Neben Zeit und Kraft kostet dies dummerweise auch Geld. Nach der Devise heute schon für eine bessere Welt von Morgen tanzen, gehen die Erlöse und Spenden der Party zu 100 % an Cadus und an Menschen die aus ihrer Komfortzone herausgetreten sind um aktiv für bessere Bedingungen zu sorgen.

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Markgrafendamm 24 c- S. -Bhf Ostkreuz

Seit mittlerweile 10 Jahren öffnet die Antifabrik fast jeden Samstag Abend ihre Tore. Wir können selbst kaum glauben wie schnell die Zeit vergangen ist, aber im Rückblick haben wir sehr viele schöne Abende mit euch verlebt. Es wurde viel gefeiert, aber auch häufig bei Kicker und Billiard einfach nur nett abgehangen. Dabei sind nicht nur tolle Gespräche und Freundschaften entstanden, sondern mehrere Generationen von Aktivist*innen konnten sich vernetzen und austauschen, sowie unzählige junge und jung gebliebene Menschen einen Raum ohne Konsumzwang und Kommerz erfahren. Wir wollen dies mit unseren alten und neuen Gästen feiern. Auf die nächsten 10 Jahre! Los geht es am 10. Februar 2017 um 22 Uhr in der Schreina47 (U-Bhf. Samariterstr. / S-Bhf. Frankfurter Allee). Auf die Ohren gibt es von Pophoolism (Kulturindustrie, Kommerzpop), süß & niedlich (2000er Pop), Anachronism (Chabos wissen, dat is Pop Trash All Times).

Die Revolten von 1968 werden heute von der neuen Rechten zum Ursprung allen Übels erklärt, von bürgerlicher Seite werden sie als damals notwendige Modernisierung der bestehenden Gesellschaft vereinnahmt. Die Akteure von damals – nicht nur Studierende und Künstler*innen, sondern auch Arbeiter*innen und Angestellte – forderten jedoch keine Modernisierung, sondern nicht weniger als einen Umsturz der Verhältnisse. Im Rahmen des offenen Plenums der Linken Liste an der TU Berlin werden deshalb am 21. Dezember ab 18 Uhr zwei zeitgenössische Reportagen, die sich mit dem Mai ’68 in Paris und den Folgen beschäftigen gezeigt: »Das ist nur der Anfang« (BRD/Frankreich 1968/69, Regie: Claudia von Alemann) und »Die Zukunft begann im Mai« (BRD/Frankreich 1971, Regie: Malte Rauch). Ort ist der AstA der TU Berlin.

Dieser Abend bietet dir die Möglichkeit, dem komplexen Thema "sichere digitale Kommunikation" einen Schritt näher zu kommen. Wir möchten in erster Linie einen Raum schaffen, in dem du dir die Lösung deiner Probleme selbst erarbeiten kannst. Es werden Ansprechpartner*innen vor Ort sein, die Hilfestellungen zu Email-Verschlüsselung und tollen Apps / Verschlüsselungstechnologien für sichere mobile Kommunikation geben können und dir bei aufkommenden Fragen zur Seite stehen. Wir werden natürlich auch versuchen dir bei anderen Fragen weiterzuhelfen (Betriebssystem, anonymisiertes Surfen, Datenschutz ...). Also bring dein Laptop und/oder Smartphone mit, damit du die Programme zur sicheren Kommunikation auch gleich installieren kannst. Denke ggf. an ein Ladekabel.

9. Dezember ab 17 Uhr, Bödiker 9 (Bödikerstr. 9 nahe Ostkreuz)

Von einer militanten Kleinstgruppierung zur drittstärksten Partei Griechenlands innerhalb von zwei Jahren: mit dem Aufkommen der Krise etablierte sich die neonazistische Bewegungspartei Golden Dawn auf den Straßen und in den Parlamenten. Sie kommt zunehmend im politischen Mainstream an. Doch, wie konnte das passieren? Der Film „Golden Dawn. A Personal Affair“ ist auf der Suche nach Antworten in einer polarisierten griechischen Gesellschaft, und begleitet diese Entwicklung über mehrere Jahre hinweg. Im Rahmen der Kritischen Orientierungswoche an der TU Berlin wird der Film am Montag, den 17. Oktober, um 19 Uhr im AStA der TU-Berlin in Anwesenheit des Film-Teams gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit Fragen an die Macher*innen zu stellen.


HG und der M99 – Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf sind seit Monaten von einer Räumung bedroht. Aktuell ist die Räumung bis zur Erstellung eines Gutachtens ausgesetzt.

Bereits zum zehnten Mal veranstaltet der AKA Vosifa auch in diesem Jahr wieder das Open Air for Open Minds. Neben Ständen und Vorträgen werden unter anderem Los Fastidios, Die Skeptiker, Neonschwarz und Waving the Guns auftreten. Das Festival findet am 10. und 11. Juni in Berlin-Buch statt. Am 11. Juni wird es außerdem vorher ab 13 Uhr eine Fahrraddemo geben.

Auch in diesem Jahr wird es am 9. Mai ein Fest zum Tag des Sieges geben. Neben Informations- und Bücherständen, russischer Küche gibt es ein vielfältiges Kulturprogramm mit Zeitzeugen, der Musikgruppe Impuls, Trio Scho?, BBruno Punani und 44 Leningrad geben. Stattfinden tut das Fest ab 15 Uhr am südlichen Eingang zum sowjetischen Ehrenmal.

Seit mehr als 10 Jahren bietet das Tech-Kollektiv Systemli seine Dienste für politische Aktivist*innen und Gruppen an. Durch das wachsende Interesse sind ihre Server aber nun an ihre Kapazitätsgrenze gelangt, weshalb neue Maschinen beschafft werden müssen. Da auch wir die Dienste von Systemli gerne in Anspruch nehmen, wollen wir auch unseren Teil dazu beitragen und veranstalten am Samstag, den 16.4., ab 21 Uhr einen Soliabend in der Schreina47. Kommt vorbei und verbringt mit uns einen Abend ohne jegliche Extravaganzen für einen guten Zweck. Falls ihr nicht kommen könnt: Das Systemli-Kollektiv freut sich sicherlich auch über Spenden auf dem herkömmlichen Weg.

Ein bisschen Werbung in eigener Sache. Unsere Soli T-Shirts gibt es ab sofort bei unseren Freund*innen im Red Stuff [Achtung Facebook] zu erwerben! Wenn ihr also mal wieder ein feines Präsent sucht, tut es für die gute Sache! In diesem Sinne: Hart Backbord!

Vom 28. bis zum 31. Januar findet im Kino Moviemento (Kreuzberg, U8 Schönleinstr.) das globale Filmfestival statt. Gezeigt werden 43 Filme aus 27 Ländern, die globale und lokale Machtverhältnisse, Institutionen und Strukturen beleuchten, die hinter Konflikten und sozialen Missständen stehen.


Ein Video von Leftvision

Mit unserem Protest konnten wir den diesjährigen sog. „Marsch für das Leben“ über einen längeren Zeitraum erfolgreich blockieren. Durch die vielfältigen Widerstandsformen musste die Route der FundamentalistInnen verkürzt und die Demonstration vorzeitig beendet werden. Dabei gibt es mehr als einen Grund zum Feiern. Die Einnahmen der Soli-Sause sollen jenen zu Gute kommen, die im Rahmen der Proteste in den nächsten Monaten mit Bußgeldern zu rechnen haben. Drei Floors. Bass auf 12. Soli auf Maximum! Wir sehen uns am Freitag, den 27.11., ab 23 Uhr im Mensch Meier (Storkower Str. 122).

Politische Arbeit ist nicht immer leicht - sondern mitunter auch ziemlich teuer. Vor allem dann, wenn die Staatsmacht auffährt, legitimen Protest mit aller Gewalt zu unterbinden versucht und den Akteur*innen hohe Strafen aufzudrückt. Seit Jahren gibt es im September Proteste gegen den sogenannten "Marsch für das Leben". Doch in diesem Jahr ist es erstmals gelungen den Aufmarsch für längere Zeit zu blockieren, damit die Route effektiv zu verkürzen und den Fundis zumindest für einige Stunden den Spaß zu verderben. Leider begleitet von Repressalien, denen nun begegnet werden muss!  Daher kommt zum Soliabend am 7. November ab 21 Uhr in die Schreina47 (Schreinerstr. 47, S+U Frankfurter Allee) und füllt die Spendendosen bis sie platzen! Solidarität ist eine Waffe!

Mehr Infos zur Aktion unter: www.blackbox-vs.de/

Vom 24.-27. September 2015 findet in Berlin die "Reclaim Your City"-Konferenz zur Perspektive kultureller, künstlerischer und politischer Interventionen in die Stadtpolitik statt: 4 Tage Vorträge und Workshops, moderierte Diskussionsveranstaltungen, eine Ausstellung und eine interaktive Parkourlandschaft.In jedem Fall ein Besuch wert. Das Ganze findet im Mensch Meier statt.

Mehr Infos: antifa-nordost.org

Die Entwicklungen linker Bewegungen spiegeln sich auch immer in ihren Flyern und Plakaten wieder. Für eine Ausstellung suchen wir die Motive antifaschistischer Politik, Aktionen und Partys aus den letzten zehn Jahren aus dem Raum Berlin-Brandenburg. Ihr könnt uns Scans, Fotos und Originaldateien per Mail zusenden.

Ab Mitte April kommt die Doku Geschenkt wurde uns nichts in die Kinos. Der Film erzählt die Geschichte der italienischen Partisanin Annita Malavasi, sie sich als 22jährige den Partisan*innen anschließt und zu einer der wenigen ranghohen Frauen in der Widerstands­bewegung aufsteigt. Er entstand in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsinistitut Istoreco in Reggio Emilia, dass sich seit Jahrzehnten der Erforschung, Doku­mentation und Erinnerung der Resistenza widmet. Einen Trailer und eine Übersicht der Vorstellungen findet sich auf der Webseite zum Film.

Zur Unterstützung des diesjährigen VOSIFA Festivals, welches in Berlin Buch organisiert wird, findet am kommenden Freitag (10.4) eine Soliparty in der Schreina47 statt. Davor (20 Uhr) gibt es eine Infoveranstaltung der NEA zur Nazisituation in Buch und den kommenden Aktionen. Alle hin da!

Als Dokumentation für die aktuell laufende Debatte zu Perspektiven von Antifa hat das "Antifaschistische Textarchiv" eine Textsammlung begonnen. Von den Reaktionen auf die Auflösung der ALB bis zu den aktuellsten Texten von Wolf Wetzel und NEA finden sich dort alle Texte die bisher in der Debatte erschienen sind.

Soliparty für Antifastrukturen in  Magdeburg. Der wiederkehrende neonazistische Trauermarsch und viele weitere Widrigkeiten  machen eine kontinuierliche Antifaarbeit in Magdeburg unabdingbar. Zur Unterstützung der Strukturen vor Ort findet in der Schreina eine Soliparty statt. Kommt vorbei »»» 20.2.2015 ab 22 Uhr » Schreina47

Destroika hat vorgelegt, nun folgt ein weiteres tolles Mobivideo für die M18 Aktionen in Frankfurt

Im Rahmen des Brandenburg Abends findet in der Schreina eine Lesung statt. Gelsen wird das Buch "Kaltland", eine Sammlung von Berichten und Reportagen. In verschiedenen Erzählungen nimmt "Kaltland" den rechte Terror ab den Vorwendejahren in den Blick. »»» Donnerstag, 12.2.2015 ab 20 Uhr @ Schreina47

Am kommenden Mittwoch findet im k-fetisch eine Veranstaltung mit Ingo Stützle zur EZB statt. Auf der Veranstaltung soll es unter anderem um die Funktionsweise, Legitimation und die Rolle der EZB innerhalb der Troika gehen. »»» Mi. 04.02.2015, 20 Uhr, k-fetisch,

Am 6. Juni wollen Neonazis in Neuruppin aufmar- schieren. Mit einer Soliparty am 30. Januar in der Schreina sollen die Gegenproteste in Neuruppin unter- stützt werden. »»» Freitag 30.1 ab 23 Uhr in der Schreina47

Anknüpfend an den antifaschistischen Jahres­­rück­blick 2013 haben Berliner Antifas auch dieses Jahr wieder einen Rückblick auf die Aktivitäten des letzten Jahres veröffentlicht. Einschätzungen werden zu selten aufgeschrieben oder weitererzählt. Schön, dass dieser Artikel dem ein wenig entgegen wirkt.

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Nachdem im August der Berliner Lauti einer Brandstiftung zum Opfer fiel, ist Unterstützung nötiger denn je. Im Januar findet im Schwuz eine Party (Achtung Facebook) statt die der Lauticrew bei der Anschaffung eines neuen Autos und neuer Technik unter die Arme greifen soll. Einige engagierte Menschen haben sich im Vorfeld die Mühe gemacht den Megamix der Lauti Songs zusammenzutragen. Das Ergebnis lässt sich hier anhören und ist absolut empfehlenswert. Das Ganze steigt am 23. Januar ab 22.00 im Schwuz (Rollbergstraße 26) in Neukölln.

Erst Anfang der 1930er Jahre rückte der Kampf gegen die Nationalsozialist_innen mehr und mehr in den Fokus. 1932 mündete diese Entwicklung in der Gründung der Antifaschistischen Aktion. In der BRD griffen kommunistische Gruppen in den 1970er Jahren das Emblem wieder auf. Später, von Autonomen übernommen und neu gestaltet, wurde es zum Zeichen der heutigen Antifa. Das Buch "Antifaschistische Aktion - Geschichte einer linksradikalen Bewegung" von Bernd Langer liefert den ersten umfassenden Überblick über die Entwicklung der Antifa. Ein Grundlagenwerk für Aktivist_innen und all diejenigen, die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in Deutschland steht.

Im Jahr 1999 wurde im Berliner Bezirk Hohenschönhausen die Antifa Hohenschönhausen gegründet. Seitdem engagiert sie sich zusammen mit vielen Antifaschist_innen im Bezirk - seit 2001 auch in Lichtenberg - gegen die örtliche Neonazi-Szene und setzt inhaltliche Punkte mit Geschichts-, Gedenk- und Jugendarbeit. Am 29. November 2014 soll das gebührend gefeiert werden. Los gehts am 29.11 ab 18 Uhr in der Linse (Parkaue 25, nahe S/U Frankfurter Allee)

Staatliche Repression kann uns alle treffen - auch und vor allem, wenn man sich gegen Neonazis engagiert. Damit wenigstens der finanzielle Teil nicht auf den Betroffenen lastet, findet am Samstag, dem 15. November, in den Räumen des ZGK Scharni eine Soliparty für Repressionskosten statt. Das Thema lautet "Maskenball" und alle Menschen mit Verkleidung bekommen ein Freigetränk. Mit rab/i/ossa (Hiphop/grime), Footlose DJ Squat (First Time Ever Super Special 7‘‘ Battle!!), Schnöselpöbel und Pophoolism

Seitdem sich Antifa als eigenständiger Akteur linker Politik konstituiert hat, ist sie mit Repression konfrontiert. Dies ist auch kaum verwunderlich. Der folgende Artikel wirft Schlaglichter auf verschiedene Repressionsfälle in diesem Zusammenhang und entstand im Rahmen der Antirepressionsdemo 2014.

Ganz im Sinne des Clips, gilt es am 11.10 einen Naziaufmarsch in Stralsund zu verhindern. Für alle Leute, die hinfahren wollen, findet am 8. Oktober in Berlin eine Infoveranstaltung dazu statt.


Am 3. Juni 2014 veranlasste der Berliner Staatsschutz das Zerstören eines Wandbildes an der Manteuffelstraße in Berlin-Kreuzberg. Damit versuchen Sie, den Slogan "NSU - Staat und Nazis Hand in Hand" zu zensieren. Bereits im vergangenen Jahr nutzten die Bullen den Slogan als Vorwand, den Berliner Lauti zu beschädigen. Mehr Infos hier.

Am 1. Mai 2013 versuchten vier Antifaschisten mit Hilfe einer Pyramide »Marke Gorleben« den Aufmarsch der neonazistischen NPD und Freien Kameradschaften in Berlin Schöneweide zu blockieren. Trotz tonnenschwerer Argumente konnte der Aufmarsch aufgrund der Unsportlichkeit des Berliner Polizei nur behindert werden. Die vier Pyramidenaktivisten haben nun bald ihre Gerichtsverhandlung und sehen sich verschiedenen Vorwürfen ausgesetzt. Sie brauchen Geld für Anwälte und weitere Kosten! Aus diesem Grund findet am 2. Oktober ein Solidarität-Konzert mit anschließender Party im Clash statt. Dabei sind Aspencat (Reggae-Dancelhall-Dubstep aus Valencia), DJ Lucha Amada und die ALB Allstars.

Am 5. September findet ab 18 Uhr zum dritten Mal in Schöneweide ein Konzert für alternative Jugendkultur und gegen rassistische Hetze statt. Mit dabei sind Filou Rouge (Berlin Boom Orchestra), Gradeaus (Punk) und Blast Injury (Metalcore). Der Eintritt ist natürlich kostenlos. Veranstaltet wird das Konzert wie immer von der Initiative Uffmucken auf dem Jugendschiff Remili (Hasselwerderstraße 22a) in der Nähe vom S-Bhf. Schöneweide.

Keine Mobilisierung gegen Naziaufmärsche, keine Jugendantifa-Gruppe, kein Kritikpapier – ohne Blogsport.

Der bekannte Blogbetreiber Blogsport sieht sich derzeit mit einer Klage konfrontiert. Kevin Hauer, führendes Mitglied der rechten Partei “Pro NRW” verklagt Blogsport derzeit auf Schadensersatz, da angeblich Bilder von ihm auf dem Host veröffentlicht worden sei, die ihn mit Hitler-Bild und erhobenem rechten Arm zeigen. Die politischen Verbindungen seiner Anwälte ins rechte Lager sprechen für sich und führen den Versuch ad absurdum Pro NRW und Kevin Hauer selbst als „gemäßigt“ darzustellen. Das juristische Vorgehen geschieht nicht allein aus gekränkter Eitelkeit des rechten Funktionärs, sondern ist auch ein bewusster Angriff auf linke Infrastruktur. Unter dem Deckmantel des Rechtes am eigenen Bild macht sich Hauer für seine finanzielles und politisches Interesse die Staatsanwaltschaft zu nutze. Verläuft die Klage gegen den Provider erfolgreich, muß Blogsport zahlen.

Es liegt darum an uns: Spendet, macht Soli-Partys, stellt Spendendosen auf – und unterstützt den Solidaritätsaufruf für Blogsport!

Auch in diesem Jahr findet wieder vom 20. bis zum 24. August das AJUCA statt. Es ist ein alternatives Jugend-Camp, welches im Sommer 2014 zum zehnten Mal in Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) unter dem Motto „People. Party. Politics.“ stattfinden wird. Das Camp soll Menschen, insbesondere aus den ländlichen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern, eine Alternative zum rechten Mainstream bieten und ihnen neue Perspektiven und Möglichkeiten aufzeigen. Neben zahlreichen Workshops und Vorträgen gibt es natürlich auch ein vielfältiges Kulturprogramm.

Auch dieses Jahr findet am 1. Mai in Kreuzberg wieder das Barrio Antifascista statt. Los geht es ab 14 Uhr im im Carlo-Giuliani-Park mit einem bunten Kulturprogramm. Nach der traditionellen 18 Uhr Demo werden unter anderem auch die antifaschistischen Genossen von Moskow Death Brigade und What We Feel aus Moskau auftreten. Beide Bands und ihre Freund*innen kämpfen seit Jahren aktiv auf der Strasse und mit ihrer kulturellen Arbeit gegen Neo-Nazis in Russland.

Der NSU-Prozess- Ein Zwischenstand

Im Prozess gegen Beate Zschäpe und mehrere weitere Neonazis werden die mörderischen Taten des NSU-Netzwerks verhandelt. Ob der Prozess jedoch eine vollständige Aufklärung des NSU-Komplexes bringen wird, ist zu bezweifeln. Ein_e Aktivist_in des Watchblogs "NSU-Watch" gibt beim kommenden Antifa-Infocafe einen Überblick über die bisherigen Verhandlungstage und das Drumherum. // 14.04.2014 - 18.30 Uhr // Linse (Parkaue 25, nahe S/U Frankfurter Allee)

In den kommenden Monaten finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „מיר לעבן אײַביק / Mir lebn ejbik“ mehrere Veranstaltungen zu jüdischem Widerstand gegen Deutsche Besatzung und Nationalsozialismus statt. Entgegen des Mythos vom fehlenden jüdischen Widerstands gab es eine Vielzahl jüdischer Organisationen, die sich auf unterschiedlichen Wegen gegen die Vernichtungspolitik der Nazis zur Wehr setzten.

Gespräch mit Fritz Schmid über den kommunistischen Widerstand
Samstag / 22. April 2014 / 15 Uhr / FAQ-Infoladen / Jonasstraße 40

Vom Ghetto in die Wälder – Jüdischer Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung
Mittwoch / 23. April 2014 / 19 Uhr / FAQ-Infoladen / Jonasstraße 40

Seien es Demos, seien es laute Partys - überall stressen uns die Cops. Und das kostet leider immer wieder Einiges. Aus diesen beiden und vielen anderen Gründen wollen wir zusammen feiern und gegen die (staatliche) Repression mit feinster Pop-Trash-Alltimes-Musike antanzen. Steigen wird das Ganze am Samstag 15. März ab 22 Uhr in der Schreina 47. Mit dabei: K.atze (Pop, Alltimes), A²B-Allstars (Trash, Alltimes).

Im Verlauf des letzten Jahres entstand eine antifaschistische Dokumentation zur Situation in Griechenland. Unteranderem thmatisiert diese die Verstrickungen von deutschen Nazis mit der griechischen Nazi-Partei Chrisi Avgi (Golden Dawn). Die Dokumentation "Burning from the inside" sammelt zur Fertigstellung des Films über eine Crowdfounding-Plattform Geld. Auch die prekäre Situation von Flüchtlingen in Griechenland und der Mord des Antifa-Rappers Pavlos Fyssas werden in der Doku thematisiert. (Trailer)

Auf Linksunten haben Antifas aus Berlin die antifaschistischen Aktionen 2013 als Jahresrückblick zusammengetragen. Dieser zeigt: die berliner Antifa ist weit vielfältiger als oft angenommen. Viele Aktionen und Einschätzungen werden zu selten aufgeschrieben oder weitererzählt. Schön, dass dieser Artikel dem ein wenig entgegen wirkt.

Der Infoladen Daneben in Fridrichshain (Liebigstr. 34) braucht dringend finanzielle Unterstützung. Der seit 1991 bestehende Infoladen hat täglich von 18 bis 20 Uhr  geöffnet. Dort gibt es jede Menge Bücher, Infomaterial, Flyer und Plakate. Der Betrieb vom Infoladen kostet aber natürlich auch jede Menge Kohle. Da die Kassen gerade leergespült sind findet im Februar eine Soliparty für den Infoladen Daneben statt.  Los gehts am 8. Februar ab 22 Uhr in der Supamolly (Jessnerstr 41). Musikalisch geht´s einmal queer durchs Repertoir...

Der Antifaschist Tim soll bei der Blockade von Europas größtem Naziaufmarsch in Dresden mit einem Megafon und den Worten »Kommt nach vorne« zum Durchbrechen einer Polizeikette aufgerufen haben. Dafür verhängte das Amtsgericht Dresden eine Gefängnisstrafe von 22 Monaten ohne Bewährung. In den nächsten Monaten wird der Prozess vor dem Landgericht Dresden neu verhandelt. Dafür wird noch Geld gesammelt. Aus diesem Grund findet am Samstag, den 11. Januar, um 22 Uhr eine Soliparty im SO36 statt. Auflegen werden Kombinat Pogopop & Dancing with Tears in Your Eyes (All Times & Co.) und Boogie Dan (HipHop) & Sega Lee (Female HipHop).

Die Repressionswelle in Griechenland wächst seit Jahren ständig an. So klassifiziert das griechische Antiterrorgesetz inzwischen jede Demonstration, Hausbesetzung oder Sachbeschädigung als terroristische Straftat. Seitdem gilt für die griechischen Behörden: Widerstand ist Terrorismus und wird dementsprechend als schwere Straftat verfolgt.

Der 2010 gegründete Solifonds Tameio unterstützt finanziell die Lebensbedürfnisse von Menschen, die wegen ihrer Teilnahme an sozialen und revolutionären Kämpfen festgenommen wurden. Zudem ist es ein weiteres Anliegen der Gruppe, die Kommunikation zu und zwischen den Gefangenen auszubauen sowie Beziehungen zwischen gefangenen und nicht inhaftierten Genoss_innen herzustellen. Die Einnahmen von Konzert (ab 22 Uhr) und Party (ab 1 Uhr) kommen dem Solifond zugute.

In der Infoveranstaltung (ab 19.30) stellt ein Mitglied von Tameio den Solifonds vor und berichtet über die aktuellen Entwicklungen in der Repressionspolitik Griechenlands und deren Auswirkungen auf die linksautonome und anarchistische Bewegung. Des Weiteren wird das DAK-Netzwerk Anarchistischer Gefangener vorgestellt.

20. Dezember 2013 / Kastanienkeller (Kastanienallee 85, U-Bhf Eberswalder Straße)
Lineup: Guts Pie Earshot (Dancepunk vs. DubTech), Hamudi Cholo (Blockrap), Refpolk & Filou (Zeckenrap & Demo Dancehall), Blasfematic (Grrrlz* Rap_ Queer Hop)

Laut Angabe des Verfassungsschutzes sind drei Viertel der Bevölkerung von der Notwendigkeit des Inlandgeheimdienstes überzeugt. Doch die jüngsten Verwicklungen in die Mordserie des NSU werfen Fragen auf. Wie konnte das Neonazitrio dreizehn Jahre lang vor den Augen des Verfassungsschutzes ungehindert morden? War es Unfähigkeit oder bewusstes Kalkül?

Dem Verfassungsschutz nahe zu kommen scheint unmöglich, also folgt das nö-theater aus Köln den tödlichen Spuren des NSU durch die Republik und entwickelt aus den Eindrücken ein Theaterstück. Am 5. Dezember um 19.30 Uhr wird eine bisher einmalige Aufführung im SO36 (Oranienstraße 190) in Berlin stattfinden. Karten gibt es an der Abendkasse oder zum Vorverkauf im Disorder Rebel Store und im Red Stuff.

Dem israelischen Mossad Agenten Anton Künzle gelingt am 23. Februar 1965 die erfolgreiche Exekution des Nazikriegsverbrechers Herbert Cukurs. Cukurs, besser bekannt unter dem Namen der "Schlächter von Riga", ist für die Verfolgung und Ermordung von mindestens 30.000 Jüdinnen und Juden verantwortlich. Nach dem Krieg gelang ihm, wie vielen anderen NS-Kriegsverbrechern, die Flucht nach Brasilien. In Brasilien wird er endeckt und vom Mossad aufgespürt. Anton Künzle lockt Cuckurs nach Bolivien. Dort wartet ein Team des israelischen Geheimdienst auf Cukurs. Er wird exekutiert. Die deutsche Regierung verlängert nach dieser Aktion ihre kargen "Bemühungen" zur strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechern. Diese sollten kurz danach auslaufen. Das Bekennerschreiben ist unterzeichnet mit "those who can never forget". Das Bild zeigt die Truhe in der der Cukurs gefunden wurde. Eine Dokumenation stellt die Ereignisse nach (English).

Bei ARTE war jüngst eine Dokumentation über FRONTEX und die Abschottungspolitik der EU zu sehen. Weiter wurde auch die Situation von Flüchtlingen in Griechenland und an den anderen EU-Außengrenzen gezeigt. Neben der Tätigkeit von nationalen Polizeieinheiten im Rahmen der FRONTEX-Zusammenarbeit wurde auch die kontroverse Push-Back Taktik thematisiert. Immer wieder werden Flüchtlinge dabei auf Hoher See abgedrängt bevor sie in die Hoheitsgewässer der EU-Staaten gelangen konnten. Die dramatischen Folgen dieser Politik sind nicht erst seit dem Unglück vor Lampedusa allgemein bekannt.

Am 2. November 2013 feiert die Antifaschistische Linke Berlin ihr zehnjähriges Bestehen. Sie ist nun schon seit einem Jahrzehnt ein wichtiger Bestandteil der linken und antifaschistischen Bewegung in Berlin und darüber hinaus. Dabei kann die Gruppe auf viele erfolgreiche und tolle Aktionen und Projekte wie der Silvio-Meier-Demo, dem Mitwirken am Revolutionären 1. Mai und vielen weiteren, antikapitalistischen und antifaschistischen Kampagnen zurückblicken. Das ist Grund genug zu feiern: Am 2. November ab 20 Uhr im SO36. Mit dabei sind Obrint Pas, Djane DeBride u.v.m. Wir gratulieren herzlichst!

Es wird wieder kälter und draußen sitzen macht keinen Spaß mehr. Deshalb öffnen wir wieder jeden Samstag ab 21 Uhr die Türen der Antifabrik und freuen uns über alte und neue Gesichter. Diesen Samstag, den 05.10., findet anläßlich der Eröffnung ab 21.30 Uhr ein Kneipenquiz mit tollen Preisen statt. Kommt zahlreich! Dat wird ne Sause!

Vorher findet um 20 Uhr noch eine Infoveranstaltung zur antirassistischen Demo am 19.10. in Rostock statt.

Berlin-Schöneweide ist immer noch einer der Hotspots der Berliner Naziszene. Aus diesem Grund veranstalten am 28. September  lokale Initiativen ein Konzert im Kiez. Als Bands auf dem Sonnendeck sind dabei: Tapete & Der Bose Wölf (Master-of-Hartz) , Berlinska Droha (Folk-Punk-Chanson), Il Civetto (Balkan-Party-Swing), Lena Stoehrfaktor (rotziger Rap). Danach sorgen DJ Schapur (Ohrenschmaus) und elektroloox (Love techno hate germany) mit guter Musik für Stimmung. Das Ganze findet umsonst und draussen auf dem Jugendschiff Remili (Am Kaisersteg) statt.

Am nächsten Samstag, den 24. August, findet ab 11 Uhr das kostenlose Open-Air-Festival Rand.Gestalten im Bezirk Hellersdorf statt. Es gibt ein buntes Musikprogramm, sowie Workshops, Infostände, Kids-Space, Vokü und vieles mehr. Ort ist das Hausprojekt "La Casa" (Wurzener Str. 6, 12627 Berlin, Infos zur Anfahrt). Der dortige Kiez ist derzeit Schauplatz von rassistischen Protesten von Anwohner*innen und Neonazis gegen eine Unterkunft von Flüchtlingen.

Ein Zusammenschluss mehrerer Gruppen und Einzelpersonen organisiert vom 16. bis 18. August das zweitägige Festival gegen Rassismus auf dem Blücherplatz in Berlin. Angeboten werden Seminare, Workshops und ein breites Kulturprogramm unter freiem Himmel und Zeltdächern. Das komplette Programm findet ihr hier.

Am Freitag, den 12. Juni, findet im Clash (Gneisenaustr. 2a, U-Bhf. Mehringdamm) eine Soliparty zur Unterstützung antirassistischer Arbeit in Irland statt. Musikalisch wird euch an diesem Abend von DJ Bier statt Sterni, DJ Moskaus Rache für Rambo und DJ K.Atze nur das Beste aus 80er, 90er, Schlager, Alltime-Favorites und Trash geboten. Eintritt erfolgt gegen Spende.

Bei Feuerlöschern unbedingt darauf achten, dass sie nachfüllbar sind. Sonst ist da Druck drauf und euch fliegt das Teil beim aufmachen um die Ohren!

Vor kurzem wurde auf 3sat die beeindruckende Dokumentation “Killing Nazis” gezeigt. Darin schildert der aus Wien stammende und heute 91jährige Alfred Müller, wie er nach seiner Flucht aus Österreich 1939 in Palästina für eine Spezialeinheit der britischen Armee als Agent in Nazi-Uniform ausgebildet wurde. Nach seiner Rückkehr in Europa gehörte er zur Jüdischen Brigade, welche Wochen und Monate nach Kriegsende in Österreich dutzende SS- und Gestapoangehörige aufsuchte, entführte, anschließend verhörte und schließlich hinrichtete.

Das Seminar für angewandte Unsicherheit organisiert von April bis Juni 2013 eine Veranstaltungsreihe zum Zusammenhang von Krise und Überwachung. In diesem Rahmen finden zahlreiche Diskussions- veranstaltungen statt. U.a geht es um rassistische Diskurse und Repression in Kriesenzeiten , die Konjunktur der Inneren Sicherheiten, Aufstände und viele weitere spannende Themen. Alle Termine und Veranstaltungen gibt’s hier.

Am 1. Mai in Kreuzberg – vor und nach der revolutionären 1. Mai Demo – bekommt ihr im Barrio Antifascista wieder ein buntes Kulturprogramm geboten. Los geht das Open Air ab 14 Uhr im Carlo-Giuliani-Park (Ecke Adalbertstr. / Bethaniendamm). Mit dabei sind diesmal u.a. The Movement (Mod / Punk / Rock aus Kopenhagen), La Gale (HipHop aus Lausanne / Beirut) und Fermin Muguruza (Mestizo / Ska / HipHop / Punk aus dem Baskenland).

Zur Einstimmung auf den 1. Mai findet am 23. April ab 19.00 uhr im Kino der Regenbogenfabrik eine Filmvorführung statt. Mit dabei wird auch "Warum dieser Hass" sein. Der Film lässt mit Demoszenen und Interviews mit Aktivist*innen zehn Jahre revolutionärer 1. Mai in Berlin Revue passieren. Außerdem gibt’s noch weitere Videos rund um den 1. Mai in Berlin und letzte Infos zur diesjährigen Demo.

Dienstag / 23. April 2013 / 19 Uhr / Kino in der Regenbogenfabrik / U-Görlitzer Bf

Zur Finanzierung der geplanten Proteste am 30. April in Schöneweide und dem anschließenden Konzert, findet am am 20.4.2013 im “ZGK” (Scharnweberstrasse 38) eine Soliparty statt. Auflegen werden ab 22 Uhr Robert Audien (Neubau Berlin), Basscadet (://about blank), Von raben (krabat diy), Djane Karacho Rabaukin (Club Balkanska), DJ Testrock und DJ K.Atze (All Times+ 80′s).

Zur Finanzierung der geplanten Proteste am 30. April in Schöneweide und dem anschließenden Konzert, findet am 9. April  um 19 Uhr ein Kiezbingo im S036 statt. Das Bündnis Gemeinsam gegen Nazis bereitet eine Demo mit anschließendem Konzert am Vortag des Naziaufmarschs am 1. Mai vor. Auftreten werden Irie Révoltés, ZSK und Berlin Boom Orchestra. Außerdem wird es ein DJ-Set von Atari Teenage Riot geben.

Kaum eine Demo oder Kundgebung kommt ohne ihn aus - der Berliner Lautsprecherwagen. Der kompakte grüne Bus, liebevoll Lauti genannt, unterstützt mit seinem Soundsystem seit Jahren linksradikale Projekte und Gruppen. Doch Pflege und Instandhaltung haben auch ihren Preis. Deshalb findet am Freitag, den 29. März 2013, ein Benefiz-Konzert und Party im ://about blank statt. Musikalisch gibt es ein buntes Programm von HipHop bis Elektro, unter anderem mit Sookee, Neonschwarz und Geigerzähler.

Mehr als 1000 Menschen sind selbst nach vorsichtigen Schätzungen im März 1919 in Berlin ermordet worden, als ein Generalstreik von rechten Freikorps und Standgerichten im Auftrag der Reichsregierung blutig zerschlagen wurde. Der Berliner Historiker Dietmar Lange hat in dem Buch „Massenstreik und Schießbefehl“  das weitgehend vergessene Massaker wieder bekannt gemacht. Am 14. März findet um 19 Uhr in der Räumen der Rosa Luxemburg Stiftung (Franz Mehring Platz 1) eine Buchvorstellung statt.

Kürzlich kam es zu Razzien gegen die im Jahr 1978 gegründete Punkockband Normahl. Die Durchsuchungen richteten sich gegen ihren Song „Bullenschweine“ der sich auf der im Jahr 1982 erschienen LP „Ein Volk steht hinter uns“ findet. Auf Grund dieser absurden Repression präsentieren wir euch das Lied hierzu erneut.

Anlässlich des 23. Geburtstages der Köpi findet vom 21. bis zum 24. Februar ein Festival statt. Euch erwartet ein buntes Programm mit Konzerten, Kino, Theater und Ausstellungen.

Am 14. Februar blockierten über 1000 Menschen den Eingang des Hauses der Familie Gülbol, um eine Zwangsräumung zu verhindern. Der Polizei gelang es trotzdem mit einem Großaufgebot die Interessen des Kapitals durchzusetzen.

Im Rahmen der Mobilisierung zur Silvio-Meier-Demonstration 2012 enstand eine Dokumentations- und Interviewbroschüre, in welcher einige Freund*innen von Silvio Meier zu Wort kommen. Außerdem wird ein Überblick über die zwanzigjährige Geschichte der Demo gegeben.

Hanns Eisler (1898 - 1962) war Komponist, Kommunist und Schriftsteller. Er war außerdem politisch und künstlerisch gesehen der engste Weggefährte von Bertolt Brecht. Ihm zu Ehren lädt das Berliner Ensemble zu einer großen Revue ein. Aufgeführt werden Lieder, Balladen und Chöre nach den Texten von Brecht, Tucholsky und anderen.

Hanns-Eisler-Revue im Berliner Ensemble: 17. Februar / 19 Uhr / Info

Unter dem Slogen Camover läuft in Berlin ein Contest zur Zerstörung von Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Anlass ist der jährliche Polizeikongress Mitte Februar. Die Initator*innen haben das obige Video bei YouTube veröffentlicht. Nach der Abschaltung der ursprünglichen Webseite Mitte Januar findet ihr diese nun hier.

Am 13. Dezember wurde ein Dessauer Polizist im Fall des Todes von Oury Jalloh zu einer Geldstrafe verurteilt. Er soll 10.800 € dafür zahlen, dass er den Brandmelder in Jallohs Zelle ignorierte, was zu dessen Tod führte. Ein Hohn für alle Angehörigen und Unterstützer_innen, die von einem Polizeimord ausgehen. Etwa dreimal so teuer war ein alternatives Brandgutachten, das für diesen Prozess angefertigt wurde und die Selbstmordthese widerlegen sollte. Wir wollen die Angehörigen in ihrem Kampf um Gerechtigkeit unterstützen, indem wir Geld für dieses Gutachten sammeln.

Zu diesem Zweck findet am 19. Januar 2013 um 21 Uhr in der Schreina47 (Friedrichshain) eine Versteigerung, bei der Kunst- und Streetart-Bilder unter den Hammer kommen sollen. Kramt also euer letztes Weihnachtsgeld zusammen, sorgt für etwas Farbe an euren Zimmerwänden und steigert mit für einen guten Zweck.

Seit Monaten organisieren Flüchtlinge im gesamten Bundesgebiet Protestaktionen gegen die rassistische Stigmatisierung und rechtliche Sonderbehandlung in Deutschland. Darunter ein Camp am Oranienplatz und seit kurzem auch eine Hausbesetzung in Berlin-Kreuzberg. Am Brandeburger Tor führten Flüchtlinge über 6 Woche lang einen Hungerstreik gegen rassistische Gesetzte durch. Immer wieder kam es dabei seitens der Berliner Bullen zu Schikanen gegen die protestierenden Flüchtlinge und ihre Unterstützer*innen. Auch in Wien wurde ein Protestcamp von Flüchtlingen am 28.12. von der Polizei geräumt (Soliaufruf). Die Flüchtlingsproteste sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Ihr könnt euch direkt vor Ort oder finanziell beteiligen.

Außerdem wurde im Rahmen der Besetzung des "Refugee Strike House" auch ein kleineres Nebengebäude okkupiert. Hier soll ein soziales und politisches Zentrum entstehen.

Scheinbar ist es zu dieser Jahreszeit besonders in Mode, sich gegenseitig zu beschenken. Aus diesem Grund haben die  Buchläden "Schwarze Risse" und "Zur schwankenden Weltkugel" einen Katalog mit Buchempfehlungen und Rezensionen veröffentlicht. Darunter mehrere Bücher, die sich mit den Kämpfen und Revolutionen im Nahen Osten beschäftigen. Noch ein Tipp: Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Antifa-Kalender, den du sowohl im Internet, wie auch in gut sortierten Buchläden in deiner Stadt findest.

Am 15. Dezember findet ab 22 Uhr in der K9 eine Soliparty gegen Repression statt. Reist mit 99 Luftballons zurück in die Zeit eurer Jugend. Dance with somebody völlig losgelöst im Sperrbezirk. Denn: When the rain begins to fall, will keine_r allein im Regen stehen. We still looking for freedom. There's no fight you can't fight - Repression geht uns alle an! Mit DJ Naked Zombie und ED Raider (Dancing with tears in your eyes, aus X-Berg/NB).

Wer am Abend der Silvio-Meier-Demo noch ein wenig für den guten Zweck feiern gehen will, bekommt in diesem Jahr ein reichhaltiges Programm in drei Lokalitäten geboten. Ab 22 Uhr startet die Solisause verteilt auf die K9 (Kinzigstr. 9), Zielona Gora (Grünbergerstr. 73) und die Schreina47 (Schreinerstraße 47). Alle Orte sind jeweils in Laufreichweite untereinander zu erreichen. Geboten wird euch eine breite Mischung aus Pop, HipHop und All-Times.

Der Hungerstreik der Flüchtlinge am Pariser Platz ist vorerst beendet, da die Herrschenden "Gesprächsbereitschaft" signalisiert haben. Der Protest geht derweil weiter und braucht auch weiter dringend Unterstützung. Vor allem in der Nacht werden für beide Camps dringend Menschen gesucht, die Schutzschichten übernehmen können. Ausserdem werden wärmende Kleidung und Medikamente benötigt. Weiterlesen ...

Solidarität muss praktisch werden! Kein Mensch ist illegal!

Am 16. und 17. November findet dieses Jahr wieder das zweitägige Antifa-Festival Siempre Antifascista statt. Ort ist der Kreuzberger Punkrock-Kultladen SO36. Mit dabei sind What We Feel (Antifa-HC aus Moskau), KOP (Antifa Metal-Hardcore aus dem Baskenland) und viele weitere lokale und internationale Bands. Mehr Infos findet ihr bei Siempre Antifascista.