HG und der M99 – Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf sind seit Monaten von einer Räumung bedroht. Aktuell ist die Räumung bis zur Erstellung eines Gutachtens ausgesetzt.


Ein Video von Leftvision

Mehr Infos zur Aktion unter: www.blackbox-vs.de/

Mehr Infos: antifa-nordost.org

Destroika hat vorgelegt, nun folgt ein weiteres tolles Mobivideo für die M18 Aktionen in Frankfurt

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Am 3. Juni 2014 veranlasste der Berliner Staatsschutz das Zerstören eines Wandbildes an der Manteuffelstraße in Berlin-Kreuzberg. Damit versuchen Sie, den Slogan "NSU - Staat und Nazis Hand in Hand" zu zensieren. Bereits im vergangenen Jahr nutzten die Bullen den Slogan als Vorwand, den Berliner Lauti zu beschädigen. Mehr Infos hier.

In den kommenden Monaten finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „מיר לעבן אײַביק / Mir lebn ejbik“ mehrere Veranstaltungen zu jüdischem Widerstand gegen Deutsche Besatzung und Nationalsozialismus statt. Entgegen des Mythos vom fehlenden jüdischen Widerstands gab es eine Vielzahl jüdischer Organisationen, die sich auf unterschiedlichen Wegen gegen die Vernichtungspolitik der Nazis zur Wehr setzten.

Gespräch mit Fritz Schmid über den kommunistischen Widerstand
Samstag / 22. April 2014 / 15 Uhr / FAQ-Infoladen / Jonasstraße 40

Vom Ghetto in die Wälder – Jüdischer Widerstand gegen Nationalsozialismus und deutsche Besatzung
Mittwoch / 23. April 2014 / 19 Uhr / FAQ-Infoladen / Jonasstraße 40

Im Verlauf des letzten Jahres entstand eine antifaschistische Dokumentation zur Situation in Griechenland. Unteranderem thmatisiert diese die Verstrickungen von deutschen Nazis mit der griechischen Nazi-Partei Chrisi Avgi (Golden Dawn). Die Dokumentation "Burning from the inside" sammelt zur Fertigstellung des Films über eine Crowdfounding-Plattform Geld. Auch die prekäre Situation von Flüchtlingen in Griechenland und der Mord des Antifa-Rappers Pavlos Fyssas werden in der Doku thematisiert. (Trailer)

Dem israelischen Mossad Agenten Anton Künzle gelingt am 23. Februar 1965 die erfolgreiche Exekution des Nazikriegsverbrechers Herbert Cukurs. Cukurs, besser bekannt unter dem Namen der "Schlächter von Riga", ist für die Verfolgung und Ermordung von mindestens 30.000 Jüdinnen und Juden verantwortlich. Nach dem Krieg gelang ihm, wie vielen anderen NS-Kriegsverbrechern, die Flucht nach Brasilien. In Brasilien wird er endeckt und vom Mossad aufgespürt. Anton Künzle lockt Cuckurs nach Bolivien. Dort wartet ein Team des israelischen Geheimdienst auf Cukurs. Er wird exekutiert. Die deutsche Regierung verlängert nach dieser Aktion ihre kargen "Bemühungen" zur strafrechtlichen Verfolgung von Kriegsverbrechern. Diese sollten kurz danach auslaufen. Das Bekennerschreiben ist unterzeichnet mit "those who can never forget". Das Bild zeigt die Truhe in der der Cukurs gefunden wurde. Eine Dokumenation stellt die Ereignisse nach (English).

Bei ARTE war jüngst eine Dokumentation über FRONTEX und die Abschottungspolitik der EU zu sehen. Weiter wurde auch die Situation von Flüchtlingen in Griechenland und an den anderen EU-Außengrenzen gezeigt. Neben der Tätigkeit von nationalen Polizeieinheiten im Rahmen der FRONTEX-Zusammenarbeit wurde auch die kontroverse Push-Back Taktik thematisiert. Immer wieder werden Flüchtlinge dabei auf Hoher See abgedrängt bevor sie in die Hoheitsgewässer der EU-Staaten gelangen konnten. Die dramatischen Folgen dieser Politik sind nicht erst seit dem Unglück vor Lampedusa allgemein bekannt.

Bei Feuerlöschern unbedingt darauf achten, dass sie nachfüllbar sind. Sonst ist da Druck drauf und euch fliegt das Teil beim aufmachen um die Ohren!

Vor kurzem wurde auf 3sat die beeindruckende Dokumentation “Killing Nazis” gezeigt. Darin schildert der aus Wien stammende und heute 91jährige Alfred Müller, wie er nach seiner Flucht aus Österreich 1939 in Palästina für eine Spezialeinheit der britischen Armee als Agent in Nazi-Uniform ausgebildet wurde. Nach seiner Rückkehr in Europa gehörte er zur Jüdischen Brigade, welche Wochen und Monate nach Kriegsende in Österreich dutzende SS- und Gestapoangehörige aufsuchte, entführte, anschließend verhörte und schließlich hinrichtete.

Am 14. Februar blockierten über 1000 Menschen den Eingang des Hauses der Familie Gülbol, um eine Zwangsräumung zu verhindern. Der Polizei gelang es trotzdem mit einem Großaufgebot die Interessen des Kapitals durchzusetzen.

Unter dem Slogen Camover läuft in Berlin ein Contest zur Zerstörung von Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Anlass ist der jährliche Polizeikongress Mitte Februar. Die Initator*innen haben das obige Video bei YouTube veröffentlicht. Nach der Abschaltung der ursprünglichen Webseite Mitte Januar findet ihr diese nun hier.

Seit Monaten organisieren Flüchtlinge im gesamten Bundesgebiet Protestaktionen gegen die rassistische Stigmatisierung und rechtliche Sonderbehandlung in Deutschland. Darunter ein Camp am Oranienplatz und seit kurzem auch eine Hausbesetzung in Berlin-Kreuzberg. Am Brandeburger Tor führten Flüchtlinge über 6 Woche lang einen Hungerstreik gegen rassistische Gesetzte durch. Immer wieder kam es dabei seitens der Berliner Bullen zu Schikanen gegen die protestierenden Flüchtlinge und ihre Unterstützer*innen. Auch in Wien wurde ein Protestcamp von Flüchtlingen am 28.12. von der Polizei geräumt (Soliaufruf). Die Flüchtlingsproteste sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Ihr könnt euch direkt vor Ort oder finanziell beteiligen.

Außerdem wurde im Rahmen der Besetzung des "Refugee Strike House" auch ein kleineres Nebengebäude okkupiert. Hier soll ein soziales und politisches Zentrum entstehen.

Der Hungerstreik der Flüchtlinge am Pariser Platz ist vorerst beendet, da die Herrschenden "Gesprächsbereitschaft" signalisiert haben. Der Protest geht derweil weiter und braucht auch weiter dringend Unterstützung. Vor allem in der Nacht werden für beide Camps dringend Menschen gesucht, die Schutzschichten übernehmen können. Ausserdem werden wärmende Kleidung und Medikamente benötigt. Weiterlesen ...

Solidarität muss praktisch werden! Kein Mensch ist illegal!

Der Hungerstreik iranischer Flüchtlinge in Würzburg hat den Widerstand gegen die unmenschlichen Lebensbedingungen und das miserable Asylrecht erneut beflügelt. In neun Städten haben Flüchtlinge Protestcamps errichten - u.a. auch auf dem Heinrichplatz in Berlin. Ab dem 8. September ist ein Protestmarsch von Würzburg nach Berlin angekündigt, um die Proteste gemeinsam fortzuführen bis die Forderungen erfüllt sind.

Seit dem 19.03.2012 sind acht iranische Flüchtlinge in Würzburg im Hungerstreik. Sie protestieren mit ihrer Aktion für die Anerkennung als politische Flüchtlinge und eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Mehr Infos unter gustreik.blogsport.eu

Plakattief feiert elfjähriges Bestehen. Wir gratulieren selbstverständlich herzlichst.