Laut Angabe des Verfassungsschutzes sind drei Viertel der Bevölkerung von der Notwendigkeit des Inlandgeheimdienstes überzeugt. Doch die jüngsten Verwicklungen in die Mordserie des NSU werfen Fragen auf. Wie konnte das Neonazitrio dreizehn Jahre lang vor den Augen des Verfassungsschutzes ungehindert morden? War es Unfähigkeit oder bewusstes Kalkül?

Dem Verfassungsschutz nahe zu kommen scheint unmöglich, also folgt das nö-theater aus Köln den tödlichen Spuren des NSU durch die Republik und entwickelt aus den Eindrücken ein Theaterstück. Am 5. Dezember um 19.30 Uhr wird eine bisher einmalige Aufführung im SO36 (Oranienstraße 190) in Berlin stattfinden. Karten gibt es an der Abendkasse oder zum Vorverkauf im Disorder Rebel Store und im Red Stuff.